Gruppe

Kigamboni Community Centre | Tanzania

Eine solidarische, unterstützende und kreative Welt ohne Armut – diese Vision vor Augen gründeten Festo, Rashid, Nassoro und George 2007 ein Gemeindezentrum in Kigamboni, einem Stadtteil von Dar es Salaam in Tansania. Die Vier litten in ihrer Kindheit selbst unter Armut, Misshandlung, Obdachlosigkeit und fehlenden Bildungschancen. Doch die Gemeinde half den jungen Männern, ihre Probleme zu überwinden. Deshalb beschlossen sie, der Kommune etwas zurückzugeben. Mit dem Ziel, Armut durch soziale und wirtschaftliche Entwicklung zu bekämpfen, bietet das Kigamboni Community Centre (KCC) seitdem kostenlose Schulbildung an. Die vielfältigen Talente von Kindern und Jugendlichen aus der Region werden gefördert, um ihre Chancen auf ein selbstständiges Leben zu erhöhen.

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Kigamboni Community Centre | Das Stück

Mit einer Performance aus Akrobatik, Musik und Theater wird sich die Gruppe 2020 dem Thema „Kinderrechte“ widmen. Besonders interessiert die Gruppe die Frage, was der Klimawandel mit der Umsetzung der Kinderrechte zu tun hat.

Als kleiner Teaser hier ein Video aus dem Jahr 2014, als der KCC zum ersten Mal bei der KinderKulturKarawane dabei war – hier beim Stadtteilfest in Steilshoop.

Arena y Esteras | Peru

Das Projekt „Arena y Esteras“ verbindet in seinen Zirkus-Theaterinszenierungen soziale und künstlerische Interessen mit politischem Engagement. Übersetzt heißt „Arena y Esteras“ Sand und Strohmatten. Denn „Villa El Salvador“ (VES) liegt in einem durch Armut und Gewalt geprägten Vorort von Lima (Peru) in einem Wüstengebiet, wo die einfachen Hütten aus Strohmatten hergestellt werden. Drei Viertel der Bevölkerung von VES sind jünger als 25 Jahre, und für sie scheint es dort keine Perspektive zu geben; die Gewaltrate ist eine der höchsten der Region.

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AMARU

Das Zirkustheater-Stück AMARU ist eine „creaciòn colectiva“ der Gruppe.  Sie basiert auf der Legende des Amaru und ist die Vision eines Wetlbildes aus der Zeit vor den Inka, die den Kampf um Wasser und den Ursprung des Lebens durch Regen darstellt.

„Amaru“ ist nicht nur der Wächter des Wassers, sondern auch der Garant einer Lebensform. Er wacht darüber, dass die „Gewalt, die Gewalt erzeugt“, nicht die Welt bestimmt, und es ist so als ob die Natur in diesen Zeiten eine Stimme bekommt.

„Die Welt zeigt uns eine sterbende Natur, die Wälder gehen dahin, die Pole schmelzen, die Luft kann man nicht atmen und das Wasser ungenießbar, die Blumen und Lebensmittel sind aus Plastik, und Himmel und Erde spielen verrückt.“ (Eduardo Galeano) Weiterlesen…

Red Nose Foundation

Die Red Nose Foundation (RNF) ist eine gemeinnützige Organisation in Indonesiens Hauptstadt Jakarta zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen durch Kunst und Bildung. Die RNF arbeitet vor allem zwei Lernzentren im Großraum Jakarta: eines in einer armen Fischergemeinde in Cilincing an den Ufern von Nord – Jakarta und das zweite in einem von einer Mülldeponie geprägten Slum in Jurangmangu Timur in South Tangerang.
In diesen beiden Bildungszentren bietet die Stiftung jede Woche 120 Stunden Kunst und Bildung an und erreicht über 650 benachteiligten Kindern Kultur- und Bildungsmöglichkeiten pro Woche. Weiterlesen…

Red Nose Foundation | Die Show

Red Nose Foundation | Show (50-60Min)

Ein 17-jähriger Junge sitzt alleine herum und sieht vier Gleichaltrige bei einer besonders interessanten Aktivität zu: sie übten mit Zirkusbällen beeindruckende Jonglage-Kunststücke.  Das machte ihn sehr neugierig, und so beschließt er, auf seine Altersgenossen zuzugehen. Leider akzeptierten diese ihn nicht, sie ärgerten und beschimpften ihn sogar .

Das machte ihn sehr traurig weil er glaubte, dass er keine Talente hat, auf die er stolz sein könnte.
Auf dem Heimweg traf er ein Mädchen in seinem Alter, das allein tanzte. Zögerlich näherte er sich schließlich dem Mädchen und bat es, ihm das Tanzen beizubringen. Im Gegensatz zu der Gruppe begrüßte ihn das Mädchen freudig. Geduldig und langsam brachte es dem Jungen bei zu tanzen. Tag für Tag übten sie und ohne es zu merken, kann er schließlich sein Talent entfalten, und beide zusammen tanzen zu den verschiedensten Songs.

Dieser Tanz zieht schließlich auch das Interesse der Altersgenossen auf sich. Die Gleichaltrigen, die ihn letztens noch vertrieben hatten, kamen schließlich und sahen mit Bewunderung zu. Sie erkannten, dass sie ihm Unrecht getan hatten, und entschuldigen sich für die schlechte Behandlung.

Zum Schluss stehen sie schließlich gemeinsam auf der Bühne, um mit den unterschiedlichsten Talenten
eine gemeinsame tolle Show zu zeigen.

Die Botschaft des Spektakels: „Habt keine Angst, anders zu sein. Jeder hat andere Talente, die ihn zu etwas Besonderem machen.“

Die Gruppe der Red Nose Foundation

I AM SORRY

M.U.K.A. – Projects aktuelle Musiktheaterproduktion erzählt aus den Alltagserfahrungen der Jugendlichen des Theaterprojektes in Hillbrow. Die Story spielt in Anlehnung an eine echte Begebenheit, den Missbrauch eines neun Monate alten Babys (Tshepang) in Upington in Südafrika im Jahre 2001. Tshepang wurde damals vom 23 Jahre alten Ex-Freund (David Potse) der Mutter missbraucht.
David Potse wurde damals wegen Vergewaltigung zu lebenslanger Haft verurteilt.

Bis heute haben sich diese Geißel der Frauen und der Kindesmissbrauch ausgebreitet, und so sagt der Richter in dem Stück am Ende: „Daher sage ich unseren Kindern, Müttern, Schwestern, Tanten und Großmüttern im Namen all der guten und fürsorglichen Männer da draußen, ES TUT MIR AUFRICHTIG LEID für all diese Gewalt, der sie tagtäglich ausgesetzt sind“.

Die DarstellerInnen:

Mpho Msomi:Tshepang/Mitschlüerin
Vezuthando Mthombeni:
Bra Cliff/Mitschüler
Mpumelelo Nkomo: Karabo
Precious Ratjanaas: Mrs. Kaunda/Gemeindemitglied
Ntombik Humaloas: Mrs.Sithole/Gemeindemitglied
Amkele Fly: Polizei-Offizier/Gerichtsdiener/Mitschüler
Lehakwe Ralengau: NtateChabeli/Gemeindemitglied/Mitschüler
Brian NhlanhlaPhakathi: Richter Hlojeng