El Nido de las Artes in Ahrensburg

Am 24. Juni brachte El Nido de las Artes aus Estelí, Nicaragua ein atemberaubendes Stück auf die Bühne des Schulzentrums am Heimgarten in Ahrensburg.

Vor einer begeisterten Schülerschaft zeigten die jungen Künstler*innen Akrobatik, Jonglage und Breakdance. Im Stück nimmt ein alter Mann die Zuschauer*innen mit auf eine Reise in seine eigene Vergangenheit, zur Trennung von seiner Familie und seinen Lebensweg. Durch künstlerische Ausdrucksformen schafften es die Künstler*innen, indigene Traditionen und das moderne Nicaragua miteinander zu verbinden. Weiterlesen…

CULPEER4change – jetzt kommt die erste Konferenz

Seit Februar 2019 arbeiten Kommunen und NRO in Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Italien, Österreich, Polen und Slowenien sowie Projekte in Tansania und Bolivien zusammen, um in einem dreijährigen Projekt das innovative Konzept des kulturellen Peer-Learning zu nutzen, die Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG) in lokale und regionale Lehrpläne zu integrieren und insgesamt mehr öffentliche Aufmerksamkeit in den beteiligten Städten und Gemeinden für die sozial-ökologische Transformation zu schaffen.
Die erste Gruppe aus dem Globalen Süden (TIEMPOS NUEVOS TEATRO) ist seit Ende Mai im Rahmen von CULPEER4change unterwegs. Jetzt folgt die erste Konferenz des Netzwerkes vom 19. -21.6.2019 im slowenischen Nova Gorica.

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„Zurück zu den Wurzeln“ – ein Video von Teatro Trono

Seit Jahren arbeitet TEATRO TRONO künstlerisch zum Klimawandel. 2012 organisierte die Gruppe eine künstlerische Karawane zum Klimawandel am Beispiel Wasser von Bolivien zur Konferenz „Rio+20“ in Rio de Janeiro.
Schon zweimal arbeitete eine Gruppe von Teatrro Trono auch im Hamburger Projekt „creACTiv für Klimagerechtigkeit“ mit. Jetzt bereitet das Projekt ein Stück vor, das sie im Herbst 2019 sowohl in Hamburg als auch auf Bundesebene zum Thema „Klimagerechtigkeit“ zeigen werden: „Zurück zu den Wurzeln“ ist der Arbeitstitel. In diesem Video stellen sich die jungen KünstlerInnen aus El Alto vor und unternehmen eine Reise zu einem der Gletscher, die seit Jahren immer weiter abschmelzen.
Ihre neue Produktion werden die jungen KünstlerInnen auch im Rahmen von „culpeer4change“ in Slowenien und Italien zeigen. Deshalb gibt es auch englische Untertitel.

„Unsere gemeinsame digitale Zukunft“

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) hat am 11.04.2019 sein Gutachten „Unsere gemeinsame digitale Zukunft“ an die Bundesregierung übergeben. Mit dem Bericht „Unsere gemeinsame digitale Zukunft“ macht der WBGU deutlich, dass Nachhaltigkeitsstrategien und -konzepte im Zeitalter der Digitalisierung grundlegend weiterentwickelt werden müssen. Nur wenn der digitale Wandel und die Transformation zur Nachhaltigkeit synchronisiert werden, kann es gelingen, Klima- und Erdsystemschutz sowie soziale Fortschritte menschlicher Entwicklung voranzubringen. Ohne aktive politische Gestaltung wird der digitale Wandel den Ressourcen- und Energieverbrauch sowie die Schädigung von Umwelt und Klima weiter beschleunigen. Daher ist es eine vordringliche politische Aufgabe Bedingungen dafür zu schaffen, die Digitalisierung in den Dienst nachhaltiger Entwicklung zu stellen, so eine der zentralen Botschaften des Berichts.

Kurzfristig geht es darum, die Digitalisierung mit den im Jahr 2015 vereinbarten globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs, Agenda 2030) sowie den Zielen des Pariser Klimaübereinkommens in Einklang zu bringen. Neue Technologien sollten gezielt und umfassend genutzt werden, um Menschen Zugang zu Basisdienstleistungen wie Gesundheitsversorgung, Bildung, Energie und (Umwelt-)Informationen zu verschaffen und zugleich Umweltzerstörung zu verhindern.
Mehr dazu hier.

AfroRaiz in Maraba aktiv für Fridays 4 Future

Die Teilnehmer nahmen Gedichte, Tänze und Cartoons mit, um Politiker in der Welt zu inspirieren.
Foto: Josseli Carvalho

Im Herbst wird ein junges Ensemble von Afro-Raiz aus dem Barrio Cabelo Seco in Maraba an der KinderKulturKarawane teilnehmen. Fast schon logisch ist, das die Jugendlichen von Afro-Raiz in Maraba den weltweiten Klimastreik am 15.03.2019 mit organisiert haben.
„Um ihre Hausaufgaben zu machen, wie wir unsere  längst gemacht haben. Globale Erwärmung ist keine Fiktion. Es ist schon jetzt unsere Realität, und wenn wir erwachsen werden, wollen wir gut leben. „Wer mit Amazonien anfängt, landet bei der Luft und beim Regen, bei der Lunge und der Rettung der Welt“, warnte Elisa Dias, Perkussionistin und Protestlerin.

Wir haben einen Freund verloren!

Ivan in seinem Zuhause in El Alto.

Unser Freund und Bruder, Compañero und Visionär IVAN NOGALES BAZAN ist diese Nacht gestorben. Wir sind alle fassungslos und sehr, sehr traurig. Seit 1998 ist Ivan mit uns eng verbunden gewesen. Tiefe Freundschaften sind entstanden, Ideen und Projekte wurden entewickelt, Familien grgründet. Gerade ist er, „Kopf und Herz“ von Teatro Trono, Partner in unserem Projekt „CULPEER for change“ Partner geworden. Vorgestern hat er uns eine Kopie seines Passes geschickt damit wir die Unterlagen für das Visum vorbereiten für all die Termine und Projekte in Deutschland und Europa in diesem Jahr. Aber davor stand ja noch die Konferenz von „Cultura Viva Comunitaria“ in Argentnien auf dem Plan…
Jetzt ist er tot. Und das ist schrecklich für seine Familie, für Teatro Trono, für COMPA, für die Bewegung. Und auch für uns persönlich, für die KinderKulturKarawane, für „creACTiv für Kliamgerechtigkeit“.
Hermano Ivan, hasta siempre!

Was für eine Gesellschaft wollen wir gestalten?

Lisa Neubauer ist eine jungen Menschen, die FRIDAYS FOR FUTURE in Deutschland mit koordinieren. In einem beeindruckenden Interview spricht sie über die Ziele von F4F, den Generationspolitik und die grundlegend Transformation von Gesellschaft.
„Was diese Individualisierung des Klimaschutzes, die wir gerade auch ganz viel thematisieren, wie Sie jetzt gerade auch hier im Gespräch, finde ich persönlich ganz kritisch. Was wir erleben, ist, dass wir neoliberale Strukturen in den Klimaschutz einfädeln: Es geht um dich und dein persönliches Verhalten. Es geht darum, was kannst du machen, was kannst du dir leisten? Kannst du es dir leisten mit der Bahn zu fahren und nicht zu fliegen, was oft absurderweise teurer ist? Kannst du es dir leisten, nicht den Planeten zu zerstören? Es geht ganz viel darum: Was habe ich persönlich getan? Und dann das Wohlfühlmoment: Jetzt habe ich alles gemacht. Jetzt bin ich fein raus. – So funktioniert die Klimakrise nicht.

Das heißt, wir brauchen jetzt eigentlich eine Debatte, weg davon, was kannst du dir gerade leisten, hin zu: Was für eine Gesellschaft wollen wir gestalten? Dafür brauchen wir ganz, ganz viele politische Maßnahmen, die es dann Menschen leichter machen, attraktiver machen, selbst das persönliche Verhalten zu ändern.“
Das Interview – auch als Podcast – ist hier nachzulesen.

El Salvadors Fernsehen berichtet über die Europareise von TNT

Mit einem Beitrag von fast 5 Minuten Dauer berichtet das Fernsehen in El Salvador über die Reise von TIEMPOS NUEVOS TEATRO nach Europa zur KinderKulturKarawane. Mehr als zwei Monate werden die jungen KünstlerInnen durch Deutschland, Polen und Slowenien reisen und ihr gemeinsam entwickeltes Stück ‚Die große Reise der Cipotada und des Chucho‘ vorstellen ihren Peers Workshops geben.