Veränderung beginnt bei dir selbst! – Klima Challenges

Wochenlang hat unsere Freiwillige im FSJ-Kultur, Anna Petsch, daran gearbeitet diesen „Challenge Kalender“ zu entwickeln. Recherchieren, formulieren, gestalten – wieder verwerfen, neu schreiben…
Und nun geht das Ergebnis zum Start der HAMBURGER KLIMAWOCHE am 22.09.2019 online. 24 Challenge-Türchen lassen sich nacheinander öffenen. Hinter jedem Türchen steckt eine Herausforderung, die man annehmen kann – oder auch nicht.

Das Thema Klimawandel wird immer mehr zur heißen Sache. Hitzewellen, Überschwemmungen und Stürme in unbekanntem Ausmaß suchen unseren Planeten heim, und der Trend ist, dass sich das Klima weiter verändern wird, wenn wir keine Kehrtwende innerhalb unserer Gesellschaften einleiten. Politische Klimastrategien müssen beschlossen werden und Unternehmen nachhaltiger werden. Weiterlesen…

Scientists for Future: Aufruf an die Politik


Mehr als 26.800 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben den Aufruf der „Scientists for Future“ im Frühjahr 2019 unterschrieben. Hier erneut ein dringender und dramatischer Apell an die Politikerinnen und Politiker die Forderungen der jungen Generation ernstzunehmen und endlich eine ambitionierte KlimaSTRATEGIE zu entwickeln und nicht viele kleine Einzelmaßnahmen.
Die Wissenschaft ist sich einig: UNSERE ZUKUNFT IST IN GEFAHR!

20 Jahre: Eine Bühne für die Jugend der Welt

Mit Kultur zu globaler Gerechtigkeit

Die NAFSI AFRICA ACROBATS starten am 19.08. beim Kinder-und Jugendzirkus Charivari mit Workshops und Aufführungen und sind am folgenden Wochenende beim LurUPina-Festival in Hamburg zu Gast.
Am 18. August 2000 war der „PARADA ZIRK“ aus Bukarest zu Gast bei „La Strada“ in Bremen – ein Straßenkunst-Festival, das es immer noch gibt. Das war der Start der 1. KinderKulturKarawane, einer einzigartigen Erfolgsgeschichte: Das mehrfach ausgezeichnete Projekt ermöglicht es Kindern und Jugendlichen aus Ländern des globalen Südens, mit Akrobatik, Tanz, Theater und Musik das Publikum in Deutschland und Europa zu begeistern. Viele der teilnehmenden Jugendlichen stammen aus benachteiligten Verhältnissen. „Wir wollen den Beifall des Publikums nicht wegen unseres schweren Schicksals, sondern für unsere hohe künstlerische Leistung auf der Bühne“, sagte ein Projektleiter aus Südafrika dazu.
 

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El Nido de las Artes in Ahrensburg

Am 24. Juni brachte El Nido de las Artes aus Estelí, Nicaragua ein atemberaubendes Stück auf die Bühne des Schulzentrums am Heimgarten in Ahrensburg.

Vor einer begeisterten Schülerschaft zeigten die jungen Künstler*innen Akrobatik, Jonglage und Breakdance. Im Stück nimmt ein alter Mann die Zuschauer*innen mit auf eine Reise in seine eigene Vergangenheit, zur Trennung von seiner Familie und seinen Lebensweg. Durch künstlerische Ausdrucksformen schafften es die Künstler*innen, indigene Traditionen und das moderne Nicaragua miteinander zu verbinden. Weiterlesen…

CULPEER4change – jetzt kommt die erste Konferenz

Seit Februar 2019 arbeiten Kommunen und NRO in Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Italien, Österreich, Polen und Slowenien sowie Projekte in Tansania und Bolivien zusammen, um in einem dreijährigen Projekt das innovative Konzept des kulturellen Peer-Learning zu nutzen, die Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG) in lokale und regionale Lehrpläne zu integrieren und insgesamt mehr öffentliche Aufmerksamkeit in den beteiligten Städten und Gemeinden für die sozial-ökologische Transformation zu schaffen.
Die erste Gruppe aus dem Globalen Süden (TIEMPOS NUEVOS TEATRO) ist seit Ende Mai im Rahmen von CULPEER4change unterwegs. Jetzt folgt die erste Konferenz des Netzwerkes vom 19. -21.6.2019 im slowenischen Nova Gorica.

Mehr zu CULPEER4change.

„Unsere gemeinsame digitale Zukunft“

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) hat am 11.04.2019 sein Gutachten „Unsere gemeinsame digitale Zukunft“ an die Bundesregierung übergeben. Mit dem Bericht „Unsere gemeinsame digitale Zukunft“ macht der WBGU deutlich, dass Nachhaltigkeitsstrategien und -konzepte im Zeitalter der Digitalisierung grundlegend weiterentwickelt werden müssen. Nur wenn der digitale Wandel und die Transformation zur Nachhaltigkeit synchronisiert werden, kann es gelingen, Klima- und Erdsystemschutz sowie soziale Fortschritte menschlicher Entwicklung voranzubringen. Ohne aktive politische Gestaltung wird der digitale Wandel den Ressourcen- und Energieverbrauch sowie die Schädigung von Umwelt und Klima weiter beschleunigen. Daher ist es eine vordringliche politische Aufgabe Bedingungen dafür zu schaffen, die Digitalisierung in den Dienst nachhaltiger Entwicklung zu stellen, so eine der zentralen Botschaften des Berichts.

Kurzfristig geht es darum, die Digitalisierung mit den im Jahr 2015 vereinbarten globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs, Agenda 2030) sowie den Zielen des Pariser Klimaübereinkommens in Einklang zu bringen. Neue Technologien sollten gezielt und umfassend genutzt werden, um Menschen Zugang zu Basisdienstleistungen wie Gesundheitsversorgung, Bildung, Energie und (Umwelt-)Informationen zu verschaffen und zugleich Umweltzerstörung zu verhindern.
Mehr dazu hier.

AfroRaiz in Maraba aktiv für Fridays 4 Future

Die Teilnehmer nahmen Gedichte, Tänze und Cartoons mit, um Politiker in der Welt zu inspirieren.
Foto: Josseli Carvalho

Im Herbst wird ein junges Ensemble von Afro-Raiz aus dem Barrio Cabelo Seco in Maraba an der KinderKulturKarawane teilnehmen. Fast schon logisch ist, das die Jugendlichen von Afro-Raiz in Maraba den weltweiten Klimastreik am 15.03.2019 mit organisiert haben.
„Um ihre Hausaufgaben zu machen, wie wir unsere  längst gemacht haben. Globale Erwärmung ist keine Fiktion. Es ist schon jetzt unsere Realität, und wenn wir erwachsen werden, wollen wir gut leben. „Wer mit Amazonien anfängt, landet bei der Luft und beim Regen, bei der Lunge und der Rettung der Welt“, warnte Elisa Dias, Perkussionistin und Protestlerin.