CulPeer for change – aus jungen Menschen Weltbürger machen

Das war ein großer Erfolg für das KIGAMBONI COMMUNITY CENTRE (KCC): über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten die Konferenz „Cultural peer learning for development education“ am 20. Februar im South Beach Ressort in Dar es Salaam.

Neben den Kolleginnen und Kollegen des Netzwerkes von CulPeer4change aus Bolivien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Italien Österreich, Polen und Slowenien waren aus Tansania vor allem Lehrer*innen und Pädagog*innen dabei und viele Künstler*innen aus dem Umfeld des KCC.

Alle haben den Peer-to-Peer Ansatz dankbar angenommen, und Nassoro Mkwesso konnte deutlich machen, wie wichtig dieser Ansatz für die zukünftige Generation ist. Seit über 10 Jahren arbeitet das KCC erfolgreich mit diesem Ansatz.

Die Performance die vom KCC gezeigt wurde, fand großes Interesse vor allem bei den Lehrerinnen und Lehrern. Einige von ihnen würden die Performance gerne in ihrer Schule zeigen, viele waren der Meinung, dass es eine gute Methode ist, um sozialkritische und problematische Themen adäquat im schulischen Zusammenhang anzusprechen.

Eine Workshoprunde und eine Paneldiskussion mit Experten aus dem Bildungssektor, die mit dem Peer-to-Peer Ansatz arbeiten rundete das ganze ab.

Zum Abschluss wurde das „Meet & Greet“ rege wahrgenommen, es wurden viele Kontakte geknüpft und es gab einen produktiven Austausch zwischen den tansanischen und den europäischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Urban Art for change

Im Rahmen des internationalen Projektes CulPeer4change kamen Anfang Februar sechs  junge Künstler aus den Bereichen Fine Arts und Urban Art/ Graffiti aus Tansania und Uganda zusammen, um gemeinsam ein Mural Artwork in Kigamboni zu erstellen.
Ausgangspunkt waren die SDG, die bei CulPeer4change, bei dem auch das Kigamboni Community Centre (KCC) aus Tansania Partner ist eine zentrale Rolle spielen. Mehr als zwei Wochen lang reflektierten die Künstler gemeinsam, was die SDG für sie bedeuten und wie sie diese für die Community sichtbar machen können.
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Die Welt, die wir uns wünschen…

„Kannst du dir vorstellen, dass die meisten Menschen noch keine Handys hatten, als deine Eltern klein waren? Die Welt hat sich rasant verändert und verändert sich immer schneller. In der Medizin haben Forscher Medikamente gegen viele Krankheiten entwickelt. Weil die Menschen genug zu essen haben und gut für ihre Gesundheit gesorgt ist, leben die Menschen bei uns und in anderen reichen Ländern länger als früher. Diese reichen Länder nennt man Industrieländer. Sie heißen so, weil viele Dinge in riesigen Mengen und mithilfe von Maschinen, also industriell erzeugt werden. In armen Regionen wie etwa Brasilien, Indien und vielen Ländern Afrikas haben die meisten Menschen deutlich weniger Geld und oft nicht einmal genug zu essen.“

So beginnt die Online-Version einer wunderbaren Broschüre des NRW-Schulministeriums zur Agenda 2030, die für die Grundschule und die ersten Klassen der weiterführenden Schulen bestens geeignet ist.
Diese Broschüre gibt es online auch in einer englischen Version.

„creACTiv für Klimagerechtigkeit“ startet ins 5. Jahr

Mit einer gut besuchten Infomations- und Fortbildungsveranstaltung startete am 5.2.2020 das inzwischen fünfte Jahr von „creACTiv für Klimagerechtigkeit“. Viele neue und auch einige bekannte Gesichter aus den Vorjahren kamen für drei Stunden zum Kick Off ins Landeinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung. Alle acht aktuell teilnehmenden Hamburger Schulen waren vertreten. Markus Hübner, BNE-Landeskoordinator an der Hamburger Schubehörde, skzzerten mit engagierten und emotionalen Worten, warum die Schulbehörde das pädagogische Konzept und die Methoden von „creACTiv für Klimagerechtigkeit“ für innovativ und wegweisend hält und deshalb unterstützt. Obwohl er auch auf die deutliche Portion Mehrarbeit hinwies, betonte er mit Nachdruck die außerordentliche Bereicherung, die alle Beteiligten vor allem durch die Begegnung mit den jungen Künstlergruppen aus dem Globalen Süden erfahren konnten.
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Für das Recht auf ein Lächeln!

Mit dem Motto „Für ein Recht auf ein Lächeln“ wurde „Arena y Esteras“ Anfang der neunziger Jahre in Villa El Salvador (Peru) gegründet. Wer als Kind ohne Lächeln aufwächst, hat als Erwachsene/r keine Hoffnung, ist die Erkenntnis des Projektes von Anfang an. Das Video, das die Gruppe jetzt produziert hat, fasst dies und Vieles mehr zusammen. Und es stellt vor allem die jungen KünstlerInnen des Projektes vor, die in diesem Jahr an der KinderKulturKarawane mit dem Stück AMARU teilnehmen werden. Mit diesem Stück sind sie ebenfalls im Rahmen von CULPEER4change in Italien, Slowenien und Österreich unterwegs und im Rahmen von „creACTiv für Klimagerechtigkeit“ in Hamburg, Marburg, Ibbenbüren und Ahrensburg.

Das sind die jungen Künstler*innen der KinderKulturKarawane 2020

Das Programm der 21. KinderKulturKarawane ist online! Die sieben Gruppen in diesem Jahr kommen wieder aus drei Kontinenten. Mit dabei ist zum ersten Mal die RED NOSE FOUNDATION, ein soziokulturelles Zirkusprojekt aus Jakarta, der Hauptstadt Indonesiens. Die Gruppe wird im Sommer zu Gast in Deutschland sein.

Auch der CIRCUS DEBERE BERHAN aus Debre Berhan in Äthiopien ist im Herbst zum ersten Mal mit der KinderKulturKarawane unterwegs und wird mit unserem Projekt CulPeer4change auch in Bulgarien und Polen zu Gast sein.

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DAS FINALE 2019

Die Highlights von DAS FINALE 2019. Das war Stimmung und Lebensfreude pur!

Interview: „So habe ich DAS FINALE erlebt“

Suleiman Khamis, 25 aus Tansania, macht zurzeit den Bundesfreiwilligendienst bei der KinderKulturKarawane. Im Interview erzählt er, wie er das große Finale der KinderKulturKarawane am 8. November in der Fabrik erlebt hat:

Suleiman, am 8.11.2019 haben wir DAS FINALE der KinderKulturKarawane in der Fabrik gefeiert. Erzähl doch mal, worum ging es bei der Veranstaltung, wer war dabei und was ist dort passiert?
Mein Eindruck war, dass beim FINALE in der FABRIK die gesamte „Familie“ der KinderKulturKarawane zusammengekommen ist: Die Mitarbeiter*innen aus dem Büro, die Tourbegleiter*innen sowie Schüler*innen der teilnehmenden Schulen des CREACTIV-Projekts. Daneben waren auch viele treue Fans der KinderKulturKarawane dabei und Menschen, die sich für den Klimaschutz interessieren. Die Veranstaltung hatte ein umfangreiches Programm, gleichzeitig war es aber auch sehr interessant.

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Der Klima – Challenges – Adventskalender

Wochenlang hat unsere letzte Freiwillige im FSJ-Kultur, Anna Petsch, daran gearbeitet einen „Klima – Challenge – Adventskalender“ zu entwickeln. Recherchieren, formulieren, gestalten – wieder verwerfen, neu schreiben…
Und nun geht es los: Pünktlich am 1. Dezember morgens um 6:00 Uhr kann das erste Türchen dieses Adventskalenders geöffnet werden. Die 24 Türchen lassen sich nacheinander öffenen. Hinter jedem Türchen steckt eine Herausforderung, die man annehmen kann – oder auch nicht. Weiterlesen…

Zum neunten Mal: AUSGEZEICHNET!

Dr. Friderike Seithel und Jan Laackamnn nehmen die Auszeichnung von Dr. Catrin Hannken (BMBF) und Prof. Dr. Hirsche (Deutsche UNESCO-Kommission) entgegen. Foto: Thomas Müller

Am 20.11.2019 ist die KinderKulturKarawane zum neunten Mal in Folge für ihre Arbeit im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet worden. Unser Projekt „creACTiv für Klimagerechtigkeit“ mit einem Netzwerk von 9 Schulen, verschiedenen NRO und der Schulbehörde in Hamburg wurde jetzt zum vierten Mal in Folge gewürdigt – mit der „vollen Punktzahl“.

Die Jury schreibt dazu: „Mit creACTiv hat die KinderKulturKarawane Bildung für nachhaltige Entwicklung an zahlreichen Hamburger Schulen etabliert und auf der Grundlage der Agenda 2030 ein aktives Netzwerk von Pädagogen und Pädagoginnen und Schülerinnen und Schülern geschaffen. Es handelt sich um ein außergewöhnlich innovatives Netzwerk mit Fokus auf Klimagerechtigkeit, das Gestaltungskompetenz auf breiter Basis vermittelt: Die Jury hebt hervor, dass Schülerinnen und Schüler hier eigenverantwortlich und kreativ mitwirken können. Die Netzwerkaktivitäten haben sich in den vergangenen Jahren quantitativ und qualitativ weiterentwickelt.“

Darauf sind wir natürlich stolz und freuen uns sehr, dass das Engagement aller am Netzwerk Beteiligten einmal mehr in dieser Art und Weise gewürdigt wurde.
Die KinderKulturKarwane war schon in den Jahren 2005 – 2014 in ununterbrochener Folge im Rahmen der UN-Weltdekade 2005 – 2014 Bildung für nachhaltige Entwicklung als beispielhaftes Projekt ausgezeichnet worden. Im Kern steht von Beginn an der kulturelle Peer-to-peer Ansatz, der vor allem die Gestaltungskompetenz junger Menschen im Sinne globaler Gerechtigkeit weiterentwickelt.