bridge-it! Award 2018 – Jetzt bewerben!

Der Förderpreis „bridge-it! Award“ zeichnet herausragende Süd-Nord-Partnerschaftsprojekte von Jugendlichen aus und wird in diesem Jahr zum 7. Mal verliehen. Vielleicht gibt es ja eine Zusammenarbeit mit einer der Gurppen der KinderKulturKarawane, die „preiswürdig“ ist?

Zeigt uns Eure tollen Projekte und gewinnt ein Preisgeld! Wir vergeben im Dezember wieder unseren jährlichen Förderpreis bridge-it! Award, zusammen mit namhaften Organisationen wie ENSA, der Kindernothilfe und dem EPIZ Reutlingen. Ihr könnt Euch bewerben wenn
… Ihr eine Süd-Nord-Partnerschaft oder eine Süd-Nord-Schülerfirma habt
… Ihr in 2017/2018 mit Euren Süd-Partner*innen an einem konkreten Projekt gearbeitet habt.
Neben einem möglichen Preisgeld von bis zu 1000 EUR winkt den diesjährigen Top10 wie immer auch die Teilnahme an der Change-Agents-Tagung (caT) im Mai 2019 bei Berlin. Dort trefft Ihr auf andere tolle Projektengruppen aus ganz Deutschland.“

Einen Einblick in die Top10 aus 2017 findest du hier. Verpasse nicht den Bewerbungszeitraum, indem du den Newsletter bestellst.

M.U.K.A. – Projekt zu Gast in Bönen

Elend, Armut und Lebensfreude
200 Schüler lernen Probleme Südafrikas kennen

Für mehrere Tage war M.U.K.A. -Project aus Johannesburg im Rahmen der KinderKulturKarawane 2018 zu Gast beim „GO in“ in Bönen. Hier Berichte über Aufführung und Workshop im „Westfälischen Anzeiger“: Weiterlesen…

ARENA Y ESTERAS kreACTiv in Wettenberg

Peruanische Jugendgruppe gibt dreitägigen Workshop in Wettenberg

„Ob Tanz oder Trommeln – die 30 Kinder der Gesamtschule Gleiberger Land lernen nicht nur die peruanische Kultur kennen, sondern auch die Auswirkungen des Klimawandels auf das Land.“

So beginnt der Bericht des „Gießener Anzeigers“ vom 13.09.2018. ARENA Y ESTERAS ist im Rahmen unseres Projektes „creACTiv für Klimagerechtigkeit“ mehrere Tage zu Gast an der Gesamtschule Gleiberger Land. Weiterlesen…

Das ist Fredrick…

…unser neuer Freiwilliger aus Tansania. Er hat am 27.08. seine Arbeit aufgenommen und wird ein knappes Jahr bei uns bleiben. Gleich zu Beginn hat er seine Peers vom „Kigamboni Community Centre“ getroffen, die er in Hamburg auch für mehrere Wochen begleiten wird. Dabei kann er sein „Spezialgebiet“, Foto und Video, so richtig zur Anwendung bringen.
Ein Beispiel dafür ist die Galerie zu den Workshops des KCC in Steilshoop
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OSHE Y BARI von „Arena y Esteras“

Die Inszenierung OSHE Y BARI von „Arena y Esteras“ aus Peru wurde am letzten Montag schon zum zweiten Mal in Hamburg im Rahmen des Projekes „creACTiv für Klimagerechtigkeit“ gezeigt. Diesmal waren die jungen Künstlerinnen und Künstler zu Gast an der Ilse-Löwensteinstein-Schule auf der Uhlenhorst.

Hier eine Galerie mit über vierzig Fotos der ebenso poetischen wir artistischen Inszenierung.

Die Strahlkraft der Kunst

Wir sind ganz begeistert von einem Beitrag über die KinderKulturKarawane und „Phare Ponleu Selpak“ in „a tempo – Das Lebensmagazin“ (aktuelle Ausgabe 225). Ein sehr einfühlsamer und informativer Bericht über die Arbeit der Gruppe aus Kambodscha und über die Arbeit der KinderKulturKarawane insgesamt. Dazu phantastische Fotos, die in der Online-Version zahlreicher sind.

Der Artikel schließt mit einem Ausblick auf das Jubiläumsjahr: „Und 2019 wird die KinderKulturKarawane mit ihrem so lebensfrohen und bunten kulturellen Engagement für Kinder und Jugendliche 20 Jahre alt. An vielen Orten in Deutschland und in der Welt gibt es Kinder und «ehemalige» Kinder, die von den Begegnungen aus diesen zurückliegenden Jahren zehren und eine gute Portion Stärke für ihren Lebensweg mitbekommen haben. Es gibt immer noch viel zu tun, aber es gibt auch viel zu feiern, denn die Strahlkraft der Kunst ist stark!“

Dem haben wir nichts mehr hinzuzufügen.
Den Artikel ist hier auch als PDF downloadbar. Das Heft selbst erscheint auch mit „alverde“, dem Kundermagazins von dm-drogeriemarkt.

Sonnenfinsternis in Lohbrügge

„Als die Sonne sich mit dem Mond vereinte, entstand eine große Dunkelheit und Chaos brach aus…“ So heißt es in der Legende von Oshe (Mond) und Bari (Sonne), einer Erzählung der indigenen Shipibo-Conibo aus dem peruanischen Regenwald. Diese Geschichte von der ersten Sonnenfinsternis, die das natürliche Gleichgewicht der Erde bedrohte, ist die Grundlage der furiosen Bühnenshow, mit der ARENA Y ESTERAS am letzten Montag im Gymnasium Lohbrügge die erste Projektwoche unseres Projektes „creACTiv für Klimagerechtigkeit“ in Hamburg startete.

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KCC „creACTiv“ in Bad Iburg

Vom 19. bis zum 25.August waren die jungen KünstlerInnen des Kigamboni Community Centre aus Dar es Salaam zu Gast am Gymnasium Bad Iburg.  Eine Woche lang arbeiteten die Schüler und Schülerinnen mit den Peers aus Tansania kreativ zusammen zum Thema Klimagerechtigkeit. Das Ergebnis wurde dann am Freitagnachmittag beim Schulfest vorgestellt.

Hier ein Bericht von SchülerInnen der Schule, ein kurzes Interview mit Nassoro Mkwesso, dem Leiter der Gruppe, und einige Fotos:

KinderKulturKarawane am GBI

Vom 19. bis zum 25. August 2018 besuchten sieben Jugendliche vom Kigamboni Community Centre (KCC) aus der Stadt Daressalaam, Tansania, das GBI. Diese Möglichkeit erhielten wir durch die Organisation „KinderKulturKarawane“. Die fünf Jungen und zwei Mädchen wohnten in deutschen Gastfamilien, der Begründer und zugleich Leiter des KCC, Nassoro, war bei dem ehemaligen Kollegen Herrn Fritz Wellmann untergebracht.

KCC setzt sich für eine effektive Umweltpolitik ein, um allen Lebewesen ein nachhaltiges und sicheres Leben in Tansania zu ermöglichen. Zudem setzen sie sich für Bildung ein. Sie ermöglichen den Grundschulunterricht für die Kinder, die kein Recht mehr auf staatliche Grundschule haben. Um die Kinder mehr zu unterstützen bietet die KCC kostenlose Vorschule, Nachhilfe, Englisch- und Computerkurse an. Außerdem unterstützen sie die Talentförderung und außerschulische Beschäftigung. Des Weiteren bietet die KCC mit der „Talent Academy“ neue Perspektiven und einen Berufseinstieg.
Bereits im Juni stattete uns ein Programmkoordinator der Organisation KCC aus Tansania einen Besuch ab, um mit uns das Projekt vorzubereiten. Wir tauschten gegenseitig unser Wissen über die Kulturen und den globalen Klimawandel in Form einer Präsentation, die wir auf Englisch hielten, aus und bekamen erste Einblicke in afrikanischen Tanz und Akrobatik.

Am Montag bildete die Aufführung des Theaterstücks „Mama Earth“ den Auftakt zur Projektwoche. In seinen Stücken setzt sich das KCC sich mit dem rücksichtslosen Umgang der Menschen mit der Natur und den Folgen des Klimawandels auseinander.

Die einzelnen Handlungsabschnitte handeln von Themen wie Abholzung, Müll und Korruption sowie Armut. Begleitet werden sie von eleganten Tanzeinlagen und atemberaubender Akrobatik.
Im Rahmen der Projektwoche erarbeiteten die Schüler aus Tansania zusammen mit uns in dem Projekt „CreACTiv für Klimagerechtigkeit“ ein Theaterstück, das Jugendliche motivieren möchte, sich für aktiven Klimaschutz, globale Gerechtigkeit und nachhaltiges Handeln einzusetzen.

Der tägliche Ablauf während der Projekttage fing mit einer kurzen gemeinsamen Aufwärmphase an. Anschließend gingen alle Schüler und Schülerinnen in ihre einzelnen Gruppen. Die Akrobatik-Gruppe steigerte sich von kleinen zu anspruchsvolleren Übungen, die Teil einer Choreographie waren. Auch die Tanz- und Theatergruppe probte fleißig und mit viel Freude für die Präsentation des Theaterstücks. Die dritte Gruppe dokumentierte die Projektwoche mit Videos und Fotos und hielt alles in Form von verschiedenen Berichten fest.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen der Schüler aus Tansania und ihren Gastschülern in der Mensa des GBI waren auch private Aktivitäten geplant. Auf dem Programm stand etwa ein Besuch der Landesgartenschau. Besonders fasziniert waren die Schüler aus Tansania von dem Baumwipfelpfad, von dem aus sie einen beeindruckenden Blick über Bad Iburg hatten. Die Landesgartenschau verknüpft Garten- und Landschaftsbau mit Fragen der Nachhaltigkeit.
Weiterhin wurde die Stadt Osnabrück besichtigt. Dabei besuchten die Schüler das historische Rathaus, den Dom, den Marktplatz, das Heger Tor und die Große Straße.

Zum Abschluss der vorbereitenden Projekttage trafen wir uns mit den afrikanischen Gästen bei Frau Steven-Baumann. Gemeinsam spielten wir Spiele, wie Brennball, Fußball und Volleyball sowie diverse Gesellschaftsspiele und verbrachten eine zugleich anregende, aber auch entspannte Zeit zusammen.
Bei den gemeinsamen Mittag- und Abendessen führten wir viele lustige und auch nachdenklich stimmende Gespräche mit den Gastschülern. Dabei stellten wir fest, wie unterschiedlich unsere Leben bislang verlaufen sind.

Die erneute Aufführung des Theaterstücks „Mama Earth“ fand am Freitag, dem 24.08.2018, als Auftakt und zugleich Höhepunkt des Schulfestes statt. Hierbei übernahmen wir nun auch Tanz- und Akrobatikeinlagen zusammen mit unseren Gästen. Damit fand unsere Projektwoche einen krönenden Abschluss.
Das Projekt „Kinderkulturkarawane – CreACTiv für Klimagerechtigkeit“ wurde von den Lehrerinnen Frau Steven-Baumann und Frau Kölling sowie dem Lehrer Herrn Westenberg-Riedemann betreut.

Christina Heitmann, Merve Sugünes, Hannah Schlie, Jessica Vu

Das folgende Interview wurde auf Englisch mit dem Lehrer aus Tansania (Nassoro) geführt.

Schüler: Können wir Ihnen ein paar Fragen stellen?
Nassoro: Natürlich.

Schüler: Was bekommt man vom Klimawandel in Tansania mit?
Nassoro: In Tansania wird es durch den Klimawandel immer wärmer.

Schüler: Welche Probleme gibt es denn in Tansania?
Nassoro: In Tansania sind viele Menschen sehr arm, dadurch können sie es sich nicht leisten, mit Gas oder Elektrizität zu kochen. Das führt dazu, dass sie Holz fällen müssen, um kochen zu können. Dazu kommt, dass illegales Holzfällen nicht geahndet wird. Wie ist die Situation in Deutschland?

Schüler: In Deutschland wird man bestraft, wenn man Holz fällt, welches nicht dein Eigentum ist. Das wird hier nicht toleriert. Welche Probleme gibt es noch?
Nassoro: Die Menschen nehmen keine Rücksicht auf ihre Umwelt und entsorgen ihren Müll nicht ordnungsgemäß. Welche Probleme hat denn Deutschland?

Schüler: In Deutschland produzieren die Menschen viele Abgase, insbesondere CO2, da sie nicht auf ihre Autos verzichten wollen. Sie wollen nicht auf den Luxus verzichten und viele nehmen auch keine Rücksicht auf ihre Umwelt und achten auch nicht auf ihren ökologischen Fußabdruck.
Nassoro: Vielen Dank für das Gespräch.
Schüler: Vielen Dank für das Interview.

Christina Heitmann, Merve Sugünes, Hannah Schlie, Jessica Vu

HIGHLIGHT BEIM BUXTEHUDER KUNSTFEST

Am vergangenen Wochenende war die Gruppe vom KIGAMBONI COMMUNITY CENTRE aus Dar es Salaam zu Gast beim „Buxtehuder Kunstfest“. Die jungen KünstlerInnen begeisterten das Publikum mit Theater, Akrobatik und Tanz. Das „Stader Tageblatt“ schrieb dazu:

„BUXTEHUDE. Mehr als 30 Stände von Künstlern, die ihre Arbeit zeigten, erklärten und Mitmach-Aktionen anboten, waren beim Buxtehuder Kunstfest am Wochenende ein Magnet, ebenso Musik, Tanz und Theater. Highlight war die Performance der KinderKulturKarawane.“

Hier einige Fotos des Auftritts der Gruppe am Sonntagnachmittag:

 

JUST MARRIED!

Heute endlich ist soweit: Ina und Nassoro heiraten in Kigamboni – natürlich am Strand. Wir alle von der KinderKulturKarawane gratulieren herzlich und hoffen, dass wir die Feier Anfang November in Hamburg nachholen können. Weiterlesen…