Gruppe

Colectivo AfroRaiz

Rivers of Meeting (RoM) befindet sich in der Flussgemeinde Cabelo Seco nahe Belem in Brasilien, an der Schnittstelle zwischen den Flüssen Itacaiúnas, Tocantins und Araguaia. Diese Region ist stark durch Eisenerzbergbau, Wasserkraftwerke und die Agrarindustrie bedroht. Für RoM ist die Erhaltung der Flüsse, ihrer Wälder und der Biodiversität untrennbar mit der Erhaltung und Neuerfindung der afroindigenen Kultur in Cabelo Seco verbunden. Die Arbeit des Projektes wird durch die kommunale Verwaltung unterstützt, da auch die nahe Stadt Marabá sich zu ein integriertes „bem viver“-Projekt (gutes Leben) entwickelt.

RoM ist eine gemeinnützige, unabhängige Nichtregierungsorganisation, die vom Colectivo „AfroRaiz“ koordiniert wird.

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Flüsse am Himmel

Eine Feier des guten Lebens im Amazonasgebiet!

Können tanzende, perkussive Drachen die größte Technologie der Welt vor dem Verderben bewahren? Diese neue Tanz-Perkussion-Video-Performance basiert auf 10 Jahren kultureller Aktivität junger afroindigener Künstler aus der Gemeinde Cabelo Seco im Amazonasgebiet. Die Performance will Lebenslinien zwischen lebendiger Erinnerung an Kolonisation und Sklaverei und den Lebensentwürfen der Menschen heute, mit denen wir auf der Welt konfrontiert sind, dramatisieren.

Wie bei allen Stücken von AfroRaiz  werden dringende Fragen durch eine Feier der Schönheit und Widerstandsfähigkeit des Amazonas und der Kraft junger Menschen zur Schaffung von Gemeinschaften der Hoffnung untersucht. Sieben kraftvolle Szenen enden mit einem 15-minütigen Workshop und einem dynamischen Publikumsgespräch unter der Leitung der jungen Künstler.

Zeitraum: 02.09. – 10.11.2019
Personenzahl: 9 (2 Leiter, 7 Jugendliche)
Technik: Bühne 6 x 6m
Workshop: Tanz, Perkussion

Zuordnung zu den
Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG):

 

 

 

 

Das Video hier unten ist Anfang 2016 veröffentlicht worden und zeigt etwas von der künstlerischen Qualität der jungen TänzerInnen und MusikerInnen. Und es zeigt inhaltliche Aspekte, mit denen sich die jungen Menschen in Cabelo Seco befassen:

Weitere Videos;
AfroRaiz Collective: https://www.youtube.com/watch?v=f-mkQ7SMDEI
Kite-Flying for Life: https://www.youtube.com/watch?v=rTRXOHV9jSM

Chaitanya Dance Group

Chaithanya Mahila Mandali (CMM) in Hyderabad setzt sich seit 2001 für Frauen in der Prostitution und ihre Kinder ein.
Die Gründerin Jayamma Bandari, die selbst von ihrem Ehemann zur Prostitution gezwungen wurde, hat es sich zur Aufgabe gemacht,
Frauen, die das gleiche Schicksal erfahren, zu helfen. Mit ihren Programmen erreicht die Organisation über 3.200 schutzbedürftigund benachteiligte Kinder sowie über 3.900 Frauen, die in Hyderabad zur Prostitution gezwungen oder von der Prostitution leben müssen.

Das Ziel von Chaithanya Mahila Mandali ist, den Kindern von Frauen in der Prostitution durch unterstützende Begleitung und eine gute Schul- und Berufsausbildung die Möglichkeit und Fähigkeit zu vermitteln, später einmal ein eigenständiges, würdevolles und selbstbestimmtes Leben zu führen. Weiterlesen…

Chaitanya Dance Performance


Die Mädchen des Happy Home werden eine Tanzperformance zeigen, in der sich traditionelle indische Tänze in traditionellen Kostümen und Bollywood-Choreographien abwechseln. Unter anderem werden sie zu folgenden Liedern ihre Tänze präsentieren Nagada Song, Kamariya Song, Chitiyan Kalaiyan, Laal Ishq, Goomar Song, Deewani Mastani Song,  Pingaga Song und Pallivaalu Bhadravattakam.

Zeitraum: 03.09. – 10.11.2019
Personenzahl: 9 (2 Leiterinnen, 7 Mädchen)
Technik: Bühne 6 x 6m, Musikanlage, 2 Mikrofone
Workshop: traditionelle Tänze, Bollywood-Choreographien

Zuordnung zu den
Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG):

 

 

Nablus Circus School

 

1999, als die Gewalt und Unruhe vor der zweiten Intifada immer mehr zunahmen, reagierte eine Gruppe kreativer Jugendlicher ganz unerwartet: sie nahmen Clownsnasen und verwandelten lokale Witze und Anekdoten in Clowns-Stücke. Vor allem in den ärmsten und am stärksten benachteiligten Gebieten rund um Nablus führten sie Shows für Kinder auf.

2004 bildete die Gruppe dann die Organisation „Assirk Assaghir“ (Der kleine Zirkus). Die jungen Künstler*innen knüpften Kontakte zu europäischen Zirkussen, die „Assirk Assaghir“ Ausbildung, Ausrüstung und die Möglichkeit boten, im Rahmen des kulturellen Zirkusaustauschs ins Ausland zu reisen.
Als die Gruppe vielfältige Fähigkeiten in verschiedenen Zirkuskünsten erworben hatte, begannen sie, diese an palästinensische Kinder weiterzugeben. 2009 war dann die NABLUS CIRCUS SCHOOL das Ergebnis: ein Ort der Meinungsfreiheit, der Kreativität und der Freude für Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene. https://www.youtube.com/watch?v=USuOqsiBLHQ Weiterlesen…

DIE PAUSE

Ein turbulentes Zirkus–Spektakel zeigen die jungen ArtistInnen der „Nablus Circus School“. Mit Jonglagen, Akrobatik, Clowning und anderen Elemente des Zirkus entführen die jungen PalästinenserInnen das Publikum in den Schulalltag in Palästina. Ist Schule für die jungen Menschen dort viel zu streng? Oder lernen sie dort genau das, was sie fürs Leben brauchen?
Nach der Show weiß man mehr – vielleicht…

Zeitraum: 22.08. – 20.10.2019
Personenzahl: 9 (2 Leiter, 7 Jugendliche)
Technik: Bühne 6 x 6m, oder ähnlich große ebenerdige Spielfläche
Workshop: verschiedene Zirkustechniken

Zuordnung zu den
Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG):

 

 

Sosolya Undugu Dance Academy


Die “Sosolya Undugu Dance Academy” (SUDA) wurde von einer Gruppe junger, talentierter Künstler in der ugandischen Hauptstadt Kampala gegründet.
Die Akademie errichteten sie in der Nähe von Slums, um vor allem ausgeschlossene und sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche zu erreichen und ihre Lust am Leben wieder zu erwecken. Sie ist für alle Bewohner der Stadt zugänglich.

Professionelle Künstlerinnen und Künstler unterrichten die jungen Talente in traditioneller afrikanischer Musik, Tanz und Schauspiel, dabei achten sie auf individuelle Förderung. Inzwischen gehören schon mehr als 300 Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 18 Jahren zu den SchülerInnenn der Akademie. Sie werden in den drei größten Städten Ugandas unterrichtet. Darüber hinaus organisiert SUDA verschiedene Bildungs- und Freizeitangebote für Kinder, die in den Slums leben. Weiterlesen…

Das Stück

Auch 2019 ist „Sosolya“ wieder Teil von „creACTiv für Klimagerechtigkeit“ und wird an vier Schulen in Hamburg und drei Schulen in anderen Bundesländern kreAKTiv werden.
Es wird wieder ein Tanz-Theaterstück vorbereitet, das sich mit dem Folgen des Klimawandels befasst und die Frage nach Klimagerechtigkeit stellt. Darüber hinaus gibt es auch ein Programm, dass aus traditionellen Tänzen und Musik besteht.

Zeitraum: 17.08. – 10.11.2019
Personenzahl: 9 (2 Leiter, 7 Jugendliche)
Technik: Bühne 6 x 4m
Workshop: traditionelle Tänze, traditionelle Instrumente

Zuordnung zu den
Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG):

 

 

NAFSI AFRICA KIDS

Nafsi Africa Acrobats ist eine Gruppe sozial engagierte zeitgenössischer Künstler, die es trotz mangelnder Bildung und fehlender wirtschaftlicher Ressourcen geschafft haben, allen Widrigkeiten zu trotzen und einen positiven Wandel in der Gesellschaft zu erreichen. Sie sind nicht nur entschlossen, ihre Situation als Künstler zu verbessern, sondern denken auch systematisch darüber nach, wie sie das Leben der Gesellschaft verbessern können. Sie glauben fest daran, dass ein tiefgreifender sozialer Wandel möglich ist. Sie haben Leidenschaft, Talent, starke Konzepte und sind bestrebt zu lernen und zu wachsen. Sie glauben, dass es einen großen Spielraum für sie gibt, um soziale Veränderungen auszulösen. Weiterlesen…

Das Stück


Die NAFSI AFRICA KIDS zeigen ein Energie geladenes Spektakel mit Theater, Akrobatik und anderen Zirkuselementen. Die Show erzählt wie die kleinen menschlichen Verhaltensweisen und Auswirkungen auf das Klima haben. Dabei konzentriert sich die Gruppe auf ihr Lebensumfeld in den Slums von Nairobi und wird von den Auswirkungen auf ihr Zuhause  und in der am stärksten betroffenen Region Kenias erzählen.

 

Zeitraum: 16.08. – 10.11.2019
Personenzahl: 9 (2 Leiter, 7 Jugendliche)
Technik: Bühne 6 x 6m, oder ähnlich große ebenerdige Spielfläche
Workshop: verschiedene Zirkustechniken

Zuordnung zu den
Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG):