Gruppe

Tete Adehyemma Dance Theatre | Ghana

Das Tete Adehyemma Dance Theatre

Tete Adehyemma heißt wörtlich übersetzt so viel wie „ehemalige Nachfahren der königlichen Stück der Gruppe aus GhanaFamilie“. Das „Tete Adehyemma Dance Theatre“ entstand 1996 in einem Community Youth Centre in Maamobi, einem Vorort von Accra, der Hauptstadt Ghanas. Entstanden ist dieses Community Centre 1990 in einem Pilotprojekt der „National Commission on Culture“, das von Frank Sam mit aufgebaut wurde. Ziel des Pilotprojektes war zum einen, die ghanaische Tradition des Trommelns und Tanzens vor allem bei Jugendlichen zu wahren. Zum anderen ging es in dem Pilotprogramm darum, auf die sozio-kulturellen Bedürfnisse von Jugendlichen vor allem in den ärmsten Stadtteilen einzugehen.

Zeitraum: 05.06. – 21.06.2018 + 30.06. – 15.07.2018 | Personenzahl: 14 (4 Leiter, 10 Jugendliche) | Technik: Bühne 6m x 6m, 4 Mikros (für Instrumente) mit Verstärkeranlage, Grundlicht | Workshop: Trommeln, traditionelle Tänze

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Kigamboni Community Centre | Tanzania

Eine solidarische, unterstützende und kreative Welt ohne Armut – diese Vision vor Augen gründeten Festo, Rashid, Nassoro und George 2007 ein Gemeindezentrum in Kigamboni, einem Stadtteil von Dar es Salaam in Tansania. Die Vier litten in ihrer Kindheit selbst unter Armut, Misshandlung, Obdachlosigkeit und fehlenden Bildungschancen. Doch die Gemeinde half den jungen Männern, ihre Probleme zu überwinden. Deshalb beschlossen sie, der Kommune etwas zurückzugeben. Mit dem Ziel, Armut durch soziale und wirtschaftliche Entwicklung zu bekämpfen, bietet das Kigamboni Community Centre (KCC) seitdem kostenlose Schulbildung an. Die vielfältigen Talente von Kindern und Jugendlichen aus der Region werden gefördert, um ihre Chancen auf ein selbstständiges Leben zu erhöhen.

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Stück: BY THE ROAD | Tete Adehyemma Dance Theatre

Baafi hat zwar eine abgeschlossene Grundbildung, aber er kommt aus einer armen Familie in einem der ärmsten Vororte der ghanaischen Hauptstadt Accra. Für ihn heißt das: zuhause gibt es keine Perspektiven, seine Zukunft liegt in Europa. Sein Traum ist es, dort zu Arbeiten und Geld zu verdienen.

Um genug Geld für seine Ausreise zu verdienen, arbeitet Baafi lange Zeit als Schuhputzer in den Straßen von Accra. Tatsächlich hat er eines Tages genug Geld durch diese Arbeit verdient. Er kann sich einen Pass sowie ein Ticket für die Überfahrt von Marokko nach Spanien in einem illegalen Boot leisten und macht sich auf den Weg.

road_blogAber das Glück ist nicht auf seiner Seite. Er schafft es zwar sich bis nach Marokko durchzuschlagen, aber kurz nach dem Ablegen des Bootes in Richtung Spanien werden alle illegalen Einwanderer von der marokkanischen Küstenwache verhaftet. Baafi muss vor Gericht und wird zu fünf Jahren Gefängnisstrafe verurteilt.

Nachdem er diese abgesessen hat, wird er in sein Heimatland abgeschoben. Dort sind in der Zwischenzeit viele seiner ehemaligen Freund und Kollegen zu einem einträglichen Job gekommen. Baafi verliert den Glauben an sich und sein Leben. Er wird drogenabhängig und rutscht in die kriminelle Szene ab, wo er von der seiner Gemeinde ausgeschlossen lebt.

Zeitraum: 05.06. – 21.06.2018 + 30.06. – 15.07.2018 | Personenzahl: 14 (4 Leiter, 10 Jugendliche)| Technik: Bühne 6m x 6m, 4 Mikros (für Instrumente) mit Verstärkeranlage, Grundlicht | Workshop: Trommeln, traditionelle Tänze |

Das Stück: ICH BIN JEMAND

Die Geschichte handelt von einer Familie mit zwei lieben Kindern. Sterben gehört zum Leben dazu und es trifft alle. So stirbt auch die Mutter und lässt den Vater mit den beiden Kindern allein.

Ein halbes Jahr später hat sich das Leben der Familie sehr verändert. Der Vater kommt mit dem Verlust nicht klar, treibt sich in Clubs herum und verfällt dem Alkohol. Er glaubt, dass ihm dieser den Verlust der geliebten Frau erträglicher macht. Die Kinder bekommen kein Essen, keine Fürsorge. Nichts ist mehr wie es war.

Eines Tages kommt der Vater mit einer jungen Prostituierten vom Club nach Hause. Die Kinder schlafen. Doch der Vater ist so betrunken, dass er anfängt, die Kinder zu schlagen und sie aus dem Haus zu jagen, um dort mit seiner Geliebten zu leben. So landen die Kinder auf der Straße. Tagsüber laufen sie umher, spät nachts legen sie sich irgendwo neben der Straße schlafen….. Weiterlesen…

M.U.K.A. – Project | Südafrika

1994 – das Ende der Apartheid – war für die Menschen in Südafrika eine Zeit voller Umbrüche. Viele Jugendliche zog es von den Townships in die Zentren der Städte, wo sie sich häufig auf der Straße wieder fanden. Hier nahm M.U.K.A.-Project 1995 seinen Anfang. In einem „Shelter“ der Evangelischen Friedenskirche Johannesburg, trafen sich Jugendliche, die ursprünglich aus Soweto stammten, und begannen gemeinsam Theaterstücke zu entwickeln. Sie nannten sich „Most United Knowledgeable Artists“ – kurz M.U.K.A. – und verarbeiteten in ihren Inszenierungen ihre Erfahrungen als Straßenkinder. Für ihre Auftritte machten sie Straßen, Gemeindezentren und Kirchen zu ihrer Bühne.

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Das Stück: >BROKEN – ZERBROCHEN< Theater mit Musik aus Südafrika

M.U.K.A. – Project

Babsie ist Polizistin und Witwe. Gerade muss sie ihren Mann, ebenfalls ein Polizist, begraben, der in einer Schießerei zwischen Gangstern und der Polizei umgekommen ist. Ihr Mann starb im Dienst und hinterließ seine geliebte Frau, seinen Sohn Bruce und seine Tochter Zodwa.
Fanyana, bekannt als Fa, ist ein rücksichtloser Drogenkönig. Er musste wegen Drogenbesitzes und Drogenhandels eine zehnjährige Gefängnisstrafe absitzen. Doch nun kommt er raus und will sich an dem Mann rächen, der ihn in diese Situation gebracht hat. Als er erfährt, dass der Polizist tot ist, nimmt er dessen Familie ins Visier.

NAYOPE
Die Ungerechtigkeiten des Lebens, wie sie auch viele Sustainable Development Goals (SDG’s) thematisieren, breiten sich auch in Babsies Leben aus. Die Droge NYAOPE gefähredet die einst rosigen Zukunftsaussichten ihres Sohnes. Unaufhaltsam und grausam(weg) breitet sich die Droge aus wie ein wildes Feuer(weg) und bedroht das Leben die unschuldigen Arbeits- oder Obdachlosen, weil sie billig und überall erhältlich ist und die Menschen sehr schnell abhängig macht.
Eine ebenso grausame Rolle kommt den sozialen Medien zu. Zodwa verfällt dadurch einem Mann, den sie meint zu lieben, doch es ist der falsche, denn Fa geht es nur um eines: um Rache.

Ein zerbrochenes Herz
Babsie findet schließlich heraus, wer hinter diesen Schicksalsschlägen steckt und sucht einen Weg, wie sie und ihre Familie mit dem „Bad Guy“ in Frieden und Harmonie leben können. Die liebende Mutter bringt alle Opfer, um ihr Versprechen, das sie ihrem Mann gegeben hatte, zu erfüllen – gut für ihre Kinder zu sorgen. Aber ihr Herz ist zerbrochen.

Mit Humor, Musik und Tänzen wird das Drama abgerundet.

Zeitraum: 02.09. – 05.11.2018 | Personenzahl: 9 (2 Erwachsene, 7 Jugendliche) | Technik: Bühne 6m x 4m, Grundlicht, CD-Player + Verstärker + Boxen | Workshop: Trommeln, Tanz, Gewaltprävention