Hamburg unterstützt Partnerprojekte in Dar es Salaam

Hamburg unterstützt Partnerprojekte in Dar es Salaam

Eigentlich sollte es in diesem Jahr verschiedene Feierlichkeiten und Aktionen geben, um das 10-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft Hamburg – Dar es Salaam zu feiern. Ende Juni waren die „offiziellen Feierlichkeiten“ in Dar es Salaam geplant. In Hamburg sollte es verschiende Projekte und Aktivitäten im Rahmen der ALTONALE geben und im September noch einmal eher inhaltliche Veranstaltungen und Austausch zum Thema Klimawandel.
In all diese Aktivitäten in Dar es Salaam und hier in Hamburg waren unsere Partner des KIGAMBONI COMMUNITY CENTRE vielfältig eingebunden.

Die Pandemie ist auch in Tansania angekommen
Und dann kam die Corona-Pandemie! Inzwischen sind alle bis zum Sommer alle Aktivitäten ganz abgesagt oder auf nächstes Jahr verlegt. Möglicherweise gibt es die Veranstaltungen im September in Hamburg. Fraglich ist allerdings, ob da auch Fachleute aus Dar es Salaam beteiligt sein können.
Sicher ist aber, dass die Pandemie in Dar es Salaam angekommen ist und sie breitet sich vor allem in den Wohngebieten der ärmeren Bevölkerung schnell aus.

In Dar es Salaam kann keine Ausgangssperre durchgeführt werden, denn über 70% der Bevölkerung arbeiten im informellen Sektor und sind auf die täglichen Einnahmen angewiesen, um ihre Familie mit Essen zu versorgen. Durch die beengten Lebensverhältnisse ist Abstand halten nicht möglich. Besonders eng wird es auf den Märkten und beim öffentlichen Nahverkehr. Beide Bereiche bieten die meisten Erwerbsmöglichkeiten.

Freiwillige gehen von Haus zu Haus
Wichtig ist jetzt die Bevölkerung zu informieren. Das Kigamboni Community Center und der Dachverband der Tansanischen Jugendorganisationen wollen mit Freiwilligen von Haus zu Haus gehen, um in armen Stadteilen Informationsarbeit zu leisten. Das Ladies Joint Forum will die Menschen in Vingunguti aufklären und dabei insbesondere die Frauen ansprechen.
Dafür brauchen die Freiwilligen Schutzbekleidung. Damit es nicht bei der Information bleibt, braucht es Handwasch-Handwasch-Stationen – fließendes Wasser zum Händewaschen gibt es kaum – und Masken, die für Menschen in diesen Stadtteilen erschwinglich sind.

Auch in anderen Bereichen sind wichtige Maßnahmen für die Bevölkerung geplant, die aber nur mit Unterstützung aus Hamburg (und natürlich gerne auch anderen Regionen Deutschlands) zu organisieren sind.

Deshalb bittet der Freundeskreis Hamburg-Dar es Salaam e.V. um finanzielle Unterstützung ( Der gesamte Aufruf ist hier als PDF abrufbar ):
IBAN: DE84 8306 5408 0004 8587 19
BIC: GENO DEF1 SLR
STICHWORT „Corona Hilfe Dar“

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