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COVID-19-Lockdown bedroht die Zukunft von M.U.K.A.-Project

Eigentlich wären die jungen KünstlerInnen von M.U.K.A.-Project aktuell von Italien wieder zurück in Köln -im Rahmen von CulPeer4change. Danach im Rahmen dieses Projektes noch Stationen in Slowenien, Polen, Österreich und Bulgarien und dann natürlich noch reichlich Zeit für die KiKuKa.

Gründer und Leiter von MUKA, diesem wunderen Kultur- und Sozialprojekt aus dem Johannesburger Stadtteil Hillbrow, war Anfang März zur Vorbereitung der Besuche bei den CulPeer4change – PartnerInnen in Europa. Dann ging es plötzlich Schlag auf Schlag: ein Staat nach dem anderen macht seine Grenzen dicht in Europa. Mit Müh und Not konnte Brian dann noch aus Wien zurückfliegen.

Kaum war er zurück begann in Südafrika der Shut-Down. Brian schreibt dazu: „dass sich unser Land seit dem 25. März unter Hausarrest befindet und dieser letzte Woche von unserem Präsidenten Cyril Ramaphosa bis Ende April verlängert wurde. Erst dann werden sie entscheiden, ob der Lockdown aufgehoben oder erneut verlängert werden soll. (Inzwischen wissen wir, dass s in Südafrika seit dem 1. Mai zaghafte Locherungen gibt).
Das bedeutet, dass alle Bereiche unserer Arbeit (Proben, Büroarbeit, Schulprojekte, Aufführungen, Workshops, bezahlte Führungen und Aufführungen usw.) mit sofortiger Wirkung verschoben oder abgesagt wurden.“

Brian 2012 in Plowdiw, Bulgarien

„Mit dem Inkrafttreten des Lockdown wegen COVID-19 beginnt das Projekt zu zerbröseln. Und es häufen sich die Schulden bei den Vermietern (die keinen Spaß verstehen!)“, meint Brian. „Alle lokalen Geldgeber haben seither wegen des Lockdowns ihre Zusagen zur Unterstützung unserer Programme bis auf weiteres abgesagt.“

Die sechs wichtigsten größeren Veranstaltungen, die für M.U.K.A. – Project das ganze Jahr finanziell abgesichert hätten, sind abgesagt. Unter anderem eben CulPeer4change und die KinderKulturKarwane, eine Fest von WESSA, dem Internationalen Programm für Jugendpartnerschaften, oder das Südafrikanische Nationale Kunstfestival 2020.Da hilft auch aktuell wenig, dass die Tour mit CulPeer4change und KinderKulturKarawane praktisch genau um eine Jahr verschoben ist, denn auch die Projektmittel fließen erst dann. Das Video zum Stück I AM SORRY kann man sich hier ansehen.

Als sind die großen Fragen für M.U.K.A. – Project, wie sie Nachrungsmittel für die M.U.K.A. – Kids bezahlen können, woher die Miete für das Büro kommen sollen und wie sie Löhne zahlen können, von denen ja auch wieder die private Miete und Lebensmittel bezahlt werden müssen.

Wer M.U.K.A. – Project (oder andere Gruppen der KiKuKa) unterstützen möchte kann dies gerne mit einer Spende an den Förderverein der KinderKulturKarawane tun. Bitte den Namen der Gruppe angeben, für die die Unterstützung gedacht ist.
Förderverein KinderKulturKarawane e.V.
IBAN: DE60 4306 0967 4100 0875 00
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