Peruaner_innen begeistern Hamburger Jugendliche

Das Ensemble von "Arena y Esteras"

Das Ensemble von "Arena y Esteras" in der letzten Szene des Stückes "Urpila".

Fast 300 Schülerinnen und Schüler waren begeistert von der Aufführung der peruanischen Gruppe „Arena y Esteras“, die im Rahmen der KinderKulturKarawane 2011 am Montagmittag im Bürgerhaus Wilhelmsburg stattfand.
Die ZuschauerInnen zwischen 8 und 17 Jahren aus verschiedenen Schulen des Stadtteils hörten, wir „Urpila“, eine peruanische Frau, verschiedene Legenden aus Peru und anderen Ländern zusammenfügte, um deutlich zu machen: „Wir Menschen haben den Respekt vor der Natur verloren – und das wird auf Dauer für usn bedrohlich“. Mit farbenprächtigen Kostümen, zirzensischen Kunststücken und Zaubereien und viel Musik und Tanz aus Peru, wurde die Geschichte dargestellt und verdeutlicht.

Die Aufführung war der Start eines Workshopprojektes, das mit unterschiedlichen Klassen im Bildungszentrum „Tor zur Welt“ bis zum 16.09. stattfindet. Erste Ergebnisse der Arbeit werden jeweils freitags präsentiert.

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Arena y Esteras startet in Neustrelitz

Am 3. September 2011 trat die peruanische Gruppe „Arena y Esteras“ im Rahmen der KinderKulturKarawane am Gymnasium Carolinum in Neustrelitz auf und begeisterte die Besucher mit volkstümlichen Tanz, Musik und Theater. Die Tour führt die Gruppe bis Ende Oktober 2011 unter anderem nach Hamburg, Köln und Freiburg.
Fotos aus Neustrelitz finden Sie auf der Facebook-Seite der Gruppe.

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Peer Learning in Europa mit der KinderKulturKarawane

Titelseite des Grundtvig-Compendiums

Titelseite des Grundtvig Compendiums

Kulturelle Ansätze und Peer-Learning sind zunehmend als pädagogischen Methoden vor allem in der informellen Bildung akzeptiert. Ein ausgezeichnetes und erfolgreiches Beispiel ist das Projekt KinderKulturKarawane. Sozio-ökonomisch benachteiligten jungen Menschen im Alter von 16-25 Jahren aus Afrika, Asien und Lateinamerika präsentieren kulturelle Darbietungen wie Musik, Tanz, Theater und Zirkus für Jugendliche, junge Erwachsene und anderes Publikum in Europa.
Sie gewähren dabei Einblicke in ihren Lebens-Alltag und ihre Visionen für eine bessere Zukunft, vermitteln aber auch Eindrücke der Chancen für eine soziale Integration durch diese Aktivitäten. Junge Menschen in Europa entdecken durch diese Präsentationen, Workshops und in direkten Gesprächen mit den jungen Künstlern Parallelen zu ihrer eigenen, oft prekäre soziale und wirtschaftliche Situation. Und sie lernen innovative und kreative Perspektiven und Strategien kennen, um ihre soziale Integration zu verbessern.

Der kulturelle, anstatt rein kognitive Ansatz vermittelt in Kombination mit Peer-Learning unmittelbar politische und soziale Integrationsprobleme und mögliche Lösungen, ebenso konkrete Erfahrungen hinsichtlich der Bedeutung des sozio-kulturellen Austauschs. Auch in den neuen EU-Mitgliedsstaaten gibt es erste Initiativen und Konzepte zur Förderung solcher Ansätze mit Fokus auf Integration und sozio-ökonomische Benachteiligung im eigenen Land.

Im Rahmen einer Grundtvig-Lernpartnerschaft wurden Erfahrungen der Partner-Organisationen und ihrer Mitarbeiter/innen mit kulturellen und Peer-Learning-Ansätzen ausgetauscht. Praktische Beispiele und konkrete Ansätze wurden evaluiert und auf ihre Anwendbarkeit in unterschiedlichen sozio-ökonmischen Kontexten und Ländern überprüft. Diese Analysen mündeten in einem umfassenden Konzept für weitere Aktivitäten und einem europäischen Netzwerk zu diesen pädagogischen Ansätzen.
Zielgruppen waren Bildungs- und Jugend-Einrichtungen und deren Mitarbeiter, insbesondere in der Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund.
Weitere Zielgruppen waren junge Menschen im Alter von 16 bis 24, die sich nicht in der Schule oder beruflicher Bildung befinden, vor allem sozio-ökonomisch benachteiligte Jugendliche und junge Leute mit Migrationshintergrund. Direkt beteiligt waren auch Jugend-Kulturgruppen aus Projekten der KinderKulturKarawane, um einen lebendigen Eindruck zu vermitteln, wie ihre Kreativität und ihre Erfahrungen mit kulturbezogenen Peer-Learning-Ansätzen zur methodische Innovation beitragen können.
Partner waren das Institut equalita (Koordinator),  das Büro für Kultur-und Medienprojekte gGmbH (Deutschland), das „Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation“ VIDC (Österreich), SPOR Media (Dänemark), das Ekvilib Institut (Slowenien), die Foundation for Development of the Cultural and Business Potential of Civil Society (Bulgarien) und People against Racism (Slowakei).
Das Projekt wurde im Rahmen einer Grundtvig Lernpartnerschaft im Programm für Lebenslanges Lernen von der Europäischen Union unterstützt.
Ein wesentliches Resultat des Projekts ist das Kompendium „Culture and peer-learning for integration“. Es bietet eine Dokumentation von Fall-Studien zu Projekten mit kulturellen und Peer-to-Peer-Learning-Ansätzen für die Integration von sozio-ökonomisch benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund.

Weitere Informationen findet man im Projekt-Blog „Culture and Peer-Learning 09“

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Das FSJ Kultur startet durch!

Ein freundliches Hallo an alle!
Heute werde ich nun mein Freiwilligenjahr hier in Hamburg bei der KinderKulturKarawane antreten und möchte mich gerne kurz vorstellen.
Mein Name ist Franziska Mauermann, ich bin 18 Jahre alt und habe in diesem Jahr die Schule abgeschlossen. Zunächst schloss ich die Möglichkeit zu studieren erst einmal aus und entschied mich stattdessen ein FSJ Kultur in Hamburg zu machen. Ich bin froh, dass mir dieser Weg ermöglicht wurde.
Ich freue mich auf ein spannendes Jahr voller toller Erfahrungen, Spaß und natürlich voller netter Menschen!

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Zirkusfestival bei „Arena y Esteras“

Aktivistinnen des sozialen Zirkus

ArtistInnen aus Peru auf dem Weg zum "Festicirco"

Vom 17. bis zum 31.07. fand in diesem Jahr wieder auf Einladung von „Arena y Esteras“ das „Festicirco“ statt, ein Zirkustreffen sozialer Projekte in Villa El Salvador in Peru. Zirkusgruppen aus dem ganzen Land und vor allem von „Arena y Esteras“ zeigten zusammen mit Gruppen aus Argentinien, Chile und Uruguay über 14 Tage artistische Darbietungen aller Art auf höchstem künstlerischen Niveau.
Zuschauer in Theatern, Kulturhäusern und auf der Straße waren sowohl junge als auch nicht-junge Zirkusfans, die sich von phantatastischen Spektakeln mitreißen ließen.
Eine Reportage auf YouTube gibt einen Einblick in das Festival.

 

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THE GOLDEN YOUTH CLUB führt die KinderKulturKarawane in den Herbst

The Golden Youth Club mit dem "Gumboot-Dance"

The Golden Youth Club mit dem "Gumboot-Dance"

Mit einem Auftritt am 26.8. beim 33. Plettenberger Stadtfest (Sauerland) auf der Bühne am „Alter Markt“ startet der Golden Youth Club aus Winterveldt (Südafrika) die zweite Phase der KinderKulturKarawane 2011. Eine Woche später (am 2.9.) wird dann aus Peru „Arena y Esteras“ seine Tour durch Deutschland und die Niederlande in Neustrelitz beginnen. Und am 6.9. startet „The Freedom Theatre“ aus Jenin (Palästina) sein Reise durch Deutschland, Österreich und die Schweiz um 19.30 Uhr im „Kleinen Haus“ des Braunschweiger Staatstheaters.
Der „Golden Youth Club“ wird sein mitreißendes Programm „Rainbow Nation“ zeigen, in dem Tänze und Lieder verschiedener Kulturen Südafrikas präsentiert werden. Die Professionalität mit der die Tänze präsentiert werden hat der Gruppe in Südafrika schon viele Auszeichnungen beschert. Nicht minder begeisternd sind die vielstimmigen Gesänge des Ensembles. Eine Übersicht über Orte und Zeiten der Aufführungen gibt der Tourplan.

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KinderKulturKarawane für den Deutschen Engagementpreis 2011 nominiert

Banner zur Nominierung für den Deutschen Engagementpreis 2011

Die KinderKulturKarawane wurde für den Deutschen Engagementpreis 2011 nominiert.

Die Robert-Bosch-Stiftung hat die KinderKulturKarawane für den Deutschen Engagementpreis 2011 nominiert. Dies wurde uns jetzt in einem Schreiben des „Projektbüros Deutscher Engagementpreis“ in Berlin mitgeteilt. „Da sie sich mit originellen und einzigartigen Ideen den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderung in Deutschland stellt“, wurde die KinderKulturKarawane für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen.
Das erfreut nicht nur uns und die beteiligten Partner_innen und Projekte, sondern zeigt auch, dass die Arbeit über inzwischen 12 Jahre öffentlich wahrgenommen und als preiswürdig eingeschätzt wird.
Der Deutsche Engagementpreis ehrt freiwillig engagierte Organisationen, Unternehmen und Personen. Die Auszeichnung wird verliehen vom Bündnis für Gemeinnützigkeit, einem Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors sowie von Experten und Wissenschaftlern. Förderer des Preises sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Zukunftsfonds der Generali Deutschland Holding AG.
Eine Experten-Jury wird aus den Nominierungen für die verschiedenen Kategorien die Preisträger wählen. Zudem wird sie für den „Publikumspreis“ 20 Projekte auswählen, von denen eines über ein Online-Voting ab Anfang Oktober den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis bekommen wird.

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Offener Brief an den Israelischen Sicherheitsapparat

Mit einem Offenen Brief haben sich am 11. August Vertreter_innen der internationalen Freiwilligen und Mitglieder der Organisation des FREEDOM THEATRE im Flüchtlingslager Jenin in eindringlicher Form an den Israelischen Sicherheitsapparat gewandt, die Politik der Einschüchterung, der Gewalt und der Angst im Flüchtlingslager Jenin, und insbesondere egegnüber dem „Freedom Theatre“ zu beenden. Vor allem aber fordern sie die Israelischen Sichertskräfte auf, den – inzwischen drei – Festgenommenen Mitgliedern bzw. Studenten des Projektes die elementaren Menschenrechte zu gewähren und die inhumane Behandlung zu Gefangenen zu beenden.
In dem Offenen Brief heißt es:
„Wir unterstützen alle Bemühungen, denjenigen zu finden, der für den brutalen Mord an Juliano Mer-Khamis verantwortlich ist, und wir sind extrem beunruhigt, dass der Mörder immer noch nicht gefunden wurde. Nichtsdestotrotz weisen wir die inhumane Methoden zurück, die Sie anwenden um den Murder zu finden. das „Freedom Theater“ ist ernsthaft beschädtigt durch Ihre Aktionen die zudem wieder Angst und Traumata nicht nur bei unseren Student_innen und Angestellten einpflanzt, sondern auch bei der Bevölkerung, die wir versuchen zu stärken.
In dem sie so handeln, wir sie handeln, bestätigen Sie einmal mehr den Menschen im Flüchtlingslager Jenin und der Welt außerhalb, dass die einzigen Methoden, die Sie kennen, die sind, die Gewalt, Terror und Angst beinhalten. Wir im Freedom Theatre haben nichts zu verbergen im Hinblick auf den Mord an Juliano Mer Khamis.“ (…)
„Wir fordern, dass unsere Freunde und Kollegn, die von sehr ernsthaften Verstößen gegen die Menschenrechte betroffen sind, mit allem Respekt vor ihren grundlegenden Meschenrechten entsprechend den internationalen Konventionen behandelt werden, dass sie umgehend Kontakt zu ihren Anwälten bekommen und dass sie unverzüglich freigelassen werden.“
Der vollständige Brief (auf Englisch) ist zu finden unter: http://www.thefreedomtheatre.org/news.php?id=195 .

 

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Isralische Armee attackiert „The Freedom Theatre“

Der Eingang des Freedom Theatre.

Der Eingang des Freedom Theatre im Flüchtlingslager Jenin

Gestern Nachmittag erreichte uns die unfassbare Nachricht, dass die israelische Armee am frühen Morgen des 27.7.11 (gegen 3.30 Uhr) mit einem großen Aufgebot an schwerbewaffneten, maskierten Soldaten vorgefahren ist und den Leiter des Theaterhauses, Adnan Naghnaghiye, und ein Mitglied der Leitung, Bilal Saadi, festgenommen und an einen unbekannten Ort verschleppt haben.
Zunächst hatten die Soldaten das Theater mit Steinen beworfen und einige Fenster zerstört. Als ein Student des Theaters und sein Bruder, die als Nachtwache (nach den Brandanschlägen, immer wieder stattfinden, sind diese notwendig geworden), die Tür geöffnet hatten, wurde der mit vorgehaltener Waffe aufgefodert, die Hose runterzulassen und die Hände zu heben. Dem anderen wurden Handfesseln angelegt.
Als der Direktor des „Freedom Theatre“, der Brite Jacob Gough, und der Mitbegründer des Projektes, Jonathan Stanczak, eintrafen, wurden auch sie mit vorgehaltener Waffe gezwungen, sich zu einer Familie mit vier kleinen Kindern zu hocken, die in der Nähe von ungefähr 50 schwerbewaffneten Soldaten umzingelt war.
Der Hinweis von Jonatan Stanczak darauf, dass sie einen kulturellen Ort angriffen und Mitarbeiter eines Theaters verhafteten wurde mit der Androhung von Gewalt von den israelischen Soldaten beantwortet. Die zivile Verwaltung der Armee legte einfach wieder auf als man versuchte die Situation telefonisch zu klären.
2002 wurde das „Freedom Theatre“ von der israelischen Armee zerstört. Am 4. April diesen Jahres wurde Juliano Mer-Khamis, der Gründer und Direktor des Projektes, vor dem Theater ermordet. „Was noch?“, die aktuelle Inszenierung der Studenten der „Acting School“ des „Freedom Theatre“, bekommt eine erschreckende Aktualität.
Wir halten es für sinnvoll,k gegen das Vorgehen der israelischen Armee zu protestieren und Aufklärung über die Hintergründe zu verlangen. Es muss der israelischen Regierung klar werden, das solche „Nacht- und Nebelaktionen“ von Öffentlichkeit sehr wohl wahrgenommen werden.
Israelische Botschaft in Deutschland, S.E. Herr Yoram Ben Zeev :botschaft@israel.de
Deutsche Vertretung in den Palästinensischen Gebieten: info@ramallah.diplo.de
Deutsche Botschaft in Israel: info@tel-aviv.diplo.de

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Ihre Stimme zählt: Damit wir keinen Hunger tanken

Logo der Lobby-Kampagne von Brot für die Welt„Biosprit“ darf den Hunger in Entwicklungsländern nicht verschärfen. Nach Deutschland importierte Energiepflanzen und Agrartreibstoffe gewonnen aus Zuckerrohr, Mais, Soja und Ölpalmen dürfen nicht auf Kosten der Menschen vor Ort produziert werden. Dafür braucht es verbindliche Sozialstandards wie die Einhaltung internationaler Normen für Arbeitsschutz und Arbeiterrechte und die Rechte der indigenen und in Stämmen lebenden Völker.
Bitte setzen Sie sich für die Aufnahme dieser Menschenrechte als Sozialstandards in die EU-Richtlinie und die deutsche Nachhaltigkeitsverordnung ein, damit kein Hunger im Tank landet.
http://www.brot-fuer-die-welt.de/ernaehrung/lobbybrief/lobbybrief.php?ck=5

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