Transplantation jetzt am 19.3.13!

Hoffentlich kann Marcelo schon wieder sehr bald mit vollen Einkaufstüten vom Shoppen in Marburg nachhause kommen.

Letztlich dann doch schneller als erwartet, wird die Transplantation bei Marcelo jetzt am 19.3.13 schon stattfinden. Da die Magen-Darm-Verstimmung keine schwerwiegenden Ursachen hatte und eine andere Trasplantation offensichtlich abgesagt werden musste, ist jetzt der kommende Dienstag das neue Datum für die OP. Marcelo wird also ab Freitag wieder mit der Einnahme von „Immunsuppresiva“ beginnen, Alex wird dann ab Montag in der Klinik sein.
Wir alle drücken die Daumen!

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TRANSPLANTATION ABGESAGT!

Marcelo Bazan hat seit dem Wochenende Probleme mit dem Magen- und Darmtrakt, die so schwerwiegend sind, dass die Transplantation für den 12.3.13 abgesagt werden musste. Es wird jetzt abgeklärt, was der Grund der Erkrankung ist. Wenn es eine „harmlose“ Sache ist, kann die Transplantation am 9.4.13 stattfinden. Wenn es eine komplizierte Viru-Infektion ist, wird sich die OP noch weiter verzögern. Marcelos Bruder Alex ist weiterhin bei bester Gesundheit.

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Jetzt geht es los! Transplantation am 12.3.13

Das Warten hat ein Ende! Das Transplantationszentrum der Uniklinik in Marburg hat Marcelo und Alex heute mitgeteilt, dass am kommenden Dienstag (12.3.2013) die Transplantation stattfinden wird – vorausgesetzt die Ethik-Kommission in Frankfurt wird morgen Abend nichts Gegenteiliges beschließen. Um 17.45 Uhr muss Alex dort vorsprechen.
Dass es  jetzt doch so schnell geht, liegt an der phantastischen Koordination des Transplantationszentrums und ist dem Umstand zu verdanken, dass eine andere Transplantation abgesagt wurde.
Marcelo wird am Freitag stationär aufgenommen, Alex dann am Montag. Rechtzeitig ist dann auch der Vater der beiden ab Montagabend in Marburg.
Jetzt heißt es also um so mehr „Daumen drücken“, vor allem am Dienstag.

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Espace Masolo (DR Kongo): „Wir sind Partei!“

Die „Fanfare Masolo“ in Kinshasa

Espace Masolo in Kinshasa ist ein Kulturzentrum, das sich um die Betreuung von Straßenkindern und ehemaligen Kindersoldaten kümmert. Es entstehen hier zahlreiche Kunst-, Musik und Theaterprojekte, unter anderem Ausstellungen und Theatervorstellungen. Das Handpuppenspiel „Die Abenteuer des Oulala“ von drei ehemaligen Kindersoldaten wird seit 2006 erfolgreich auch auf europäischen Festivals gespielt.
Die Brass-Band von Espace Masolo war bereits zweimal in Deutschland und veranstaltete Workshops und Konzerte mit deutschen Jugendlichen.  Für die KinderKulturKarawane 2013 bereitet Espace Masolo  eine Figurentheater-Produktion mit Live-Musik vor. Die jungen KünstlerInnen sind zwischen 15 und 19 Jahren alt und sind über das Figurentheaterspiel zur Blasmusik gekommen. Der Titel der Bühnenshow „Wir sind Partei“ .
Die Gruppe ist vom 20.08. – 26.10.13 in Deutschland unterwegs

Ein Video über das Projekt in Kinshasa (auf Französisch):
Espace Masolo (Réinsertion d’anciens enfants… von angalioproductions

 

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Todo bien – alles wird gut!

Marcelo Bazan mit Till Körner (li) und Ralf Classen (re.).
Das Foto hat Alex Bazan gemacht.

Endlich! Die Sonne hat sich am vergangenen Samstag von ihrer besten Seite gezeigt! Man konnte in Marburg sogar draußen am Schloss Kaffee trinken. Die ideale Gelegenheit für einen Besuch bei Marcelo Bazan und seinem Bruder Alex.
Die beiden leben seit dem 11.2. bei Familie Bittinger in Marburg und werden dort sehr herzlich und aufmerksam betreut. Genauso wurde auch ich quasi zum Frühstück empfangen. Am Vorabend war man zum Salsa-Tanzen unterwegs gewesen und noch ein wenig müde – das aber legte sich schnell. Grund ein wenig zu feiern gab es für Marcelo in jedem Fall, denn fast alle Voruntersuchungen sind erfolgreich abgeschlossen und Marcelo hat jetzt insgesamt drei neue Katheter für die Dialyse – die alten waren zum Teil nicht optimal gelegt oder hatten ihr „Soll“ erfüllt. Auch die letzten Bluttests hatten ergeben, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Marcelos Körper die Niere seines Bruders abstoßen könnte, extrem gering ist. Jetzt steht am 7.3. der Termin bei der Ethik-Kommission an, die letztlich „grünes Licht“ für die Transplantation geben muss. Marcelo und sein Bruder Alex werden persönlich dort vorsprechen. Wenn alles glatt läuft, und danach sieht es im Moment aus, kann schon wenige Tage später die Transplantation stattfinden.
Till Körner ist bei Familie Bittinger inzwischen auch schon Stammgast. Er ist Lehrer an der Martin Luther Schule und koordiniert aktuell die „Betreuung“ von Marcelo und Alex. Er hat auch mit dafür gesorgt, dass der Oberbürgermeister der Stadt Marburg sich so für die Transplantation in Marburg ins Zeug gelegt hat – und auch den größten Teil der Kosten übernehmen wird. Mit Till zusammen ließen wir uns von der Sonne bald in die Stadt locken aufs Schloss, das über Marburg thront. Dort konnten wir draußen Kaffee trinken und Kuchen essen – was für ein Genuss! Unterwegs gab es viel zu berichten, vor allem auch, was nach einer erfolgreichen Transplantation für die Rückkehr von Marcelo noch zu klären ist. Aber da waren sich alle einig: jetzt steht zuerst die Transplantation im Mittelpunkt. Und danach ist noch genügend Zeit, alles Weitere zu planen.
Am kommenden Montag (11.3.) wird der Vater von Alex und Marcelo in Frankfurt eintreffen, um zur Transplantation in Marburg zu sein. Aber vorher heißt es am Donnerstag für alle: DAUMEN DRÜCKEN!

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Teatro Trono: „Bis zum letzten Tropfen“

Szenenfoto aus „Bis zum letzten Tropfen“ während einer Aufführung in Cochambamba

Auch 2013 ist TEATRO TRONO aus El Alto (Bolivien) wieder bei der KinderKulturKarawane dabei (von Mitte August bis Ende Oktober). Zum ersten Mal kommt die Gruppe mit einer kompletten Bühneninszenierung.
BIS ZUM LETZTEN TROPFEN erzählt die universelle Geschichte von gesellschaftlichen Gruppen, die gegensätzlicher nicht sein könnten von den Lebensbedingungen her, von den Sorgen, den Rechten – und dennoch sind sie voneinander abhängig. Hier kämpfen reiche Oligarchen und die einfachen Nachbarn gegeneinander. Es geht um ein Thema: WASSER. In diesen so verschiedenen Welten, die eine blind für die andere, bleibt am Ende für die Kinder nur eine Chance: diesem modernen Albtraum zu entfliehen. Vor allem die Kinder legen die Grausamkeit der wenigen Reichen und die Schwäche der vielen Armen offen. Wer hält die unsichtbaren Fäden in der Hand in dieser Welt, die von der Ökonomie bestimmt wird? Wer kann noch von einer besseren Zukunft träumen? Und kann die Jugend ihre Zukunft retten?
Das satirische Stück über unsere heutige Welt ist inspiriert vom „Krieg um das Wasser“, der 2002 in Cochabamba tatsächlich stattfand, und von einigen anderen aktuellen Geschehnissen. Dabei darf man nicht vergessen, dass gerade die fiktiven Geschichten die Realität oft schonungslos offenlegen.

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Ausgezeichnete KinderKulturKarawane

Ralf  Classen, künstlerischer Leiter der ‚KinderKulturKarawane‘ nimmt die Auszeichnung von Dieter Offenhäußer (DUK) entgegen.
Foto: © DUK / Freya Kettner

Im Rahmen des „UNESCO-Tages“ der Bildungsmesse „didacta“ in Köln wurden auch diesmal wieder Projekte der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. 40 Projekte konnten am 20.2.13 ihre Urkunde, Stempel und die Fahne der Dekade aus den Händen von Dieter Offenhäußer (stellvertretender Generalsekretär der Deutschen UNESCO Kommission) entgegen nehmen. Für die KinderKulturKarawane war es ein besonderes Ereignis, denn sie wurde zusammen mit 5 anderen Projekten zum 5. Mal ausgezeichnet und gehört damit (zusammen mit der Open School 21 aus Hamburg) zu den insgesamt 10 Projekten, die eine 5. Auszeichnung als „Offizielles Projekte der UN-Dekade „2005 – 2014 Bildung für nachhaltige Entwicklung“ bekommen haben. Als besonderes Geschenk gab es die XXL-Fahne der Dekade.

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Marcelo und Alex Bazan – Ein Tag in der Klinik

Marcelo hat nach dem langen Warten am Flughafen in Bogotá Hunger

Marcelo hat nach dem langen Warten am Flughafen in Bogotá Hunger

Am Rosenmontag sind Marcelo und Alex Bazan fast eine Stunde zu früh gegen 14 Uhr in Frankfurt gelandet. Sie wurden dort von einer guten Freundin abgeholt und konnten sich erstmal in Frankfurt etwas erholen. Abends ging es dann weiter in ihre Unterkunft nach Marburg für die nächsten Wochen – bis zur Transplantation. Am Dienstagmorgen mussten die beiden Brüder um 9.00 Uhr in der Klinik sein, um die Anmeldeprozedur vorzunehmen und die ersten Untersuchungen (Blutabnahme etc.) über sich ergehen zu lassen.
Marcelo hatte nachmittags seine Dialyse und vermutlich diese Zeit genutzt um Schlaf nachzuholen.

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Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung

2013 bis 2017 fördert das BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) mit dem Programm „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ Maßnahmen Kultureller Bildung, die von lokalen Bündnissen vor Ort geplant und durchgeführt werden. Umgesetzt wird das Förderprogramm gemeinsam mit 35 bundesweiten Verbänden und Initiativen, die dafür in einem wettbewerblichen Verfahren ausgewählt wurden. Die förderfähigen Maßnahmen umfassen alle künstlerischen Sparten und Kulturformen sowie interdisziplinäre Angebote und werden durch die 35 bundesweiten Verbände und Initiativen präzisiert:
http://www.buendnisse-fuer-bildung.de/

Mit der Förderung der Bildungsbündnisse verfolgt das BMBF vier Ziele: Wesentlich ist die Eröffnung neuer Bildungschancen – vor allem für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Zugleich sollen die Bündnisse eine neue soziale Bewegung für gute Bildung anstoßen und die gesamtgesellschaftliche Verantwortung für die Zukunft junger Menschen aktivieren. Eine tragfähige Vernetzung unterschiedlicher Bildungsakteure auf lokaler Ebene, möglichst nah an den Kindern und Jugendlichen, zu fördern, ist ein weiteres Ziel. Und nicht zuletzt geht es darum, Kulturelle Bildung in die Breite zu tragen – genau zu den Kindern, die bislang am weitesten von ihr entfernt sind.

„KÜNSTE ÖFFNEN WELTEN – Leidenschaftlich lernen mit Kultureller Bildung“, ist der Programmtitel, den die BKJ (Bundesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung) verwaltet. Wir gehen davon aus, dass Projekte lokaler Netzwerke mit Gruppen der KinderKulturKarawane aus diesem Fonds finanzierbar sind. Immerhin eröffnet sich eine Möglichkeit, in einem lokalen Netzwerk über drei Jahre kontinuierliche Finanzierung zu sichern. Erster Antragsschluss ist der 1.4.2013. Zur Zeit finden Informationsseminare zu dieser Fördermöglichkeit in verschiedenen Orten statt.
Alle wichtuigen Informationen findet man unter http://www.bkj.de/foerderung-und-service/kuenste-oeffnen-welten.html .
Gerne stehen auch wir für für Rückfragen zur Verfügung: ralf.classen@kinderkulturkarawane.de

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KKK 2013 ohne The Freedom Theatre

Das Logo von The Freedom Theatre aus Jenin (Palästina)Obwohl wir schon vor Jahresfrist mit den Verantwortlichen von The Freedom Theatre eine erneute Teilnahme einer Gruppe des Projektes an der KKK vereinbart hatten, erreichte uns jetzt eine definitve Absage durch den künstlerischen Direktor des Projektes, Gary English. Wir hatten verschiedene Optionen diskutiert, um eine Teilnahme möglich zu machen, aber – so Gray English – durch die Neustrukturierung der gesamten Arbeit und wegen der Verpflichtungen gegenüber verschiedenen Geldgebern sei es für das Projekt in diesem Jahr nicht möglich, eine Gruppe für einen Zeitraum von 6 – 7 Wochen nach Deutschland zu schicken.
Wir sind natürlich enttäuscht über diese Absage, können sie auch nicht wirklich nachvollziehen.
Zurzeit bemühen wir uns um eine Alternative und sind dazu mit dem YES-Theatre aus Hebron im Gespräch. Das Projekt war 2010 schon einmal bei der KinderKulturKarawane dabei – mit großem Erfolg.

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