Gänsehaut im Deilbachsaal

„Ziemlich cool und beeindruckend. Die haben eine Hammershow gemacht, es war inspirierend und hat einfach Spaß gemacht.“ So wird in der Tageszeitung „WAZ“ von heute eine junge Zuschauerin zitiert, die beim Auftritt des GOLDEN YOUTH CLUB in Velbertunter den Zuschauern war. Eine andere meinte: „Ich bekomme eine Gänsehaut nach der anderen“.
Und so schreibt die Redakteurin:„Gänsehaut breitete sich gleich mit den ersten Tönen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen des „Golden Youth Club“ im Deilbachsaal aus. Mit geschlossenen Augen hätten die Zuhörer genauso irgendwo in Südafrika sein können, woher die Sänger und Sängerinnen stammen.“
Der ganze Artikel ist hier zu lesen.

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Die „Goldies“ begeistern Velbert

„Der Golden Youth Club wird von Tag zu Tag noch besser. Wo soll das hinführen?“ war der Kommentar einer der Tourbegleiterinnen des GOLDEN YOUTH CLUB nach der Aufführung im Deilbachsaal in Velbert. Auch in Velbert war der Saal wieder restlos ausverkauft. Und wie 3 Tage zuvor in Ditzingen war das Publikum völlig begeistert und fasziniert von der künstlerischen Qualität der Gruppe.
Am Vormittag hatte der „Golden Youth Club“ Musik- und Tanzworkshops gegeben. Und es kam zu einem kleinen musikalischen Austausch.

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Tanzworkshop

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Die Kunst hat mich und mein Leben verändert

„Wenn ich zurück komme nach Argentinien, werde ich erstmal meinen Sohn ganz fest umarmen, denn ich bin Mutter. Und alles, was ich mache, ist dafür da, um die Perspektiven zu ändern. Und weiter zu gehen.

Ich komme aus einem sehr sehr armen Viertel. Und für mich ist es sehr wichtig Grenzen zu durchbrechen.
Weil das ist meine Lehre: meinem Kind zu zeigen, dass es alles schaffen kann, was es machen will. Deshalb werde ich weiter machen. Wenn ich nach Argentinien zurück gehe, sind meine Pläne mit ihm zusammen zu sein und… und meine Arbeit – ein kulturelles Zentrum in meinem Viertel zu gründen. In einem sehr sehr armen Viertel. Wo die Kinder und Jugendlichen und Teenager und Erwachsene und Ältere … wer will,  die Kunst entdecken können. In der Art und Weise, wie sie wollen. Wie sie können und wollen… Wie sie sie fühlen. Die Kunst ist ein Veränderer und die Kunst hat mich und mein Leben verändert, deswegen bin ich hier.“

So äußerte sich Romina Sosa Fernández im Gespräch mit Víktoria Schmid, die bis Ende August 2014 ihr FSJ-Kultur bei der KinderKulturKarawane gestaltet hat. Romina war mit BIG MAMA LABORATORIO im Rahmen der KinderKulturKarawane 2014 unterwegs. Da sie mit „Crear val al pena“ aus Buenos Aires schon einmal bei der KKK dabei gewesen ist, war sie sowohl künstlerische als auch organisatorische Unterstützung für Laura Zapata, die Gründerin von „Big Mama Lab“.
Hier geht es zum ganzen Interview mit einigen Fotos.

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KCC feiert Städtepartnerschaft

Diesen Freitag fiel der Startschuss für die „Woche der Städtepartnerschaft“ zwischen Hamburg und tansanischen Stadt Dar es Salaam. Im Rahmen des Sednatsempfanges im Hamburger Rathaus, gab die Gruppe aus dem Kigamboni Community Centre einen kleinen Vorgeschmack auf ihre Show und begeisterte sowohl tansanische, als auch deutsche Gäste.
Ihr vollständiges Programm präsentierten die tansanischen Jugendlichen am Samstagnachmittag auf dem Steilshooper Stadtteilfest. Bei schönstem Hamburger Wetter brachten sie sogar das Publikum zum tanzen und holten somit ein kleines Stückchen Tansania nach Hamburg.
In der kommenden Woche wird die Gruppe einen Workshop in der Schule am See in Steilshoop geben und am Mittwochabend gemeinsam mit einer Schülergruppe aus der Gretel-Bergmann-Schule in der Lola in Bergedorf auftreten.

KCC im Hamburger Rathaus

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Darios Leidenschaften: Parkour, Akrobatik – und jetzt auch Tanz

Der 20-jährige Dario Lema war im Frühjahr mit der Gruppe BIG MAMA LABORATORIO aus Buenos Aires bei der  KinderKulturKarawane als Tänzer mit dabei. Viktoria Schmid, die bei der KKK ihr FSJ-Kultur absolviert hat, hat alle Mitglieder des Ensembles aus Argentinien interviewt. Dario ist jetzt der erste Mann, der befragt wurde.

„Für mich bedeutet es sehr viel. Zuletzt weil ich damit gelernt habe mich noch mehr ausdrücken zu können als mit dem Parkour und Akrobatik. Weil es viel vollkommener ist als das, was ich davor gemacht habe“, war die Antwortt von Dario auf die Frage, was denn für „Tanzen“ bedeute.  „Als ich in die Gruppe kam, habe ich angefangen mit dem Tanzen, mit Poppig, einem Stil im HipHop. Davor hatte ich Parkour und Akrobatik gemacht, Tanzen ist eine Passion, die ich gefunden habe.“

Das ganze Interview und eine Menge Fotos findet man hier.

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Eine tolle gemeinsame Zeit

Fast vier Tage war THE GOLDEN YOUTH CLUB in Siegen an der Bertha-von Suttner-Gesamtschule zu Gast. Die Siegener Zeitung veröffentlichte dazu fast eine ganze Seite, die von der Jugendredaktion gestaltet wurde:

Lauter Gesang dringt durch die Tür – „Avulekile amasango“ singen die zwölf Afrikaner und die Oberstufenschüler der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule Siegen zusammen. In der Landessprache Isizulu bedeutet das soviel wie: „Die Türen des Himmels sind geöffnet“. Weiter heißt es in dem Lied, dass eben diese Türen für uns zum Eintreten geöffnet sind. Für uns heißt in dem Fall: für alle. Und deswegen ist es sicherlich kein Zufall, dass gerade dieses Lied „geträllert“ wird. Denn im Rahmen der Afrikatage, die die Schule in Kooperation mit dem Verein für soziale Arbeit und Kultur in der vergangenen Woche veranstaltet hat und die von der Unesco gefördert werden, geht es bei dem interkulturellen Austausch der Schüler vor allem um Gemeinschaft – trotz der kulturellen Unterschiede.
[…]
„Wir verstärken so das Wissen über andere Lebensbedingungen, fördern Gemeinschaft und Kulturverständnis der Jugendlichen. Es funktioniert so gut, dass man meinen könnte, die Jugendlichen kennen sich schon ewig. Unsere Schule ist musikalisch sehr aktiv und passt deswegen gut zu dem Programm des Golden Youth Club“, freut sich Heike Siebel, didaktische Leitung der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule. Auf die Idee zu der Aktion sei aber auch Elisa Heinrich vom Verein für soziale Arbeit und Kultur gekommen.

Der vollständige Artikel mit allen Fotos ist hier als PDF-Datei (4,9 MB) verfügbar.

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Ananse – ein Musical, das zum Nachdenken anregt

Ein Musical der ganz besonderen Art führte die Gruppe Kayeye am Montagmittag in Hamburg Wilhelmsburg auf. Mit ihrem Stück möchten sie zeigen „wie es sich anfühlt wenn man aus seiner Heimat vertrieben wird und was das für die Kinder, Jugendlichen und Familien bedeutet.“ Die anwesenden Schulklassen lauschen fasziniert der Geschichte, die durch Tänze und musikalische Einlagen unterstrichen wird und klatschen begeistert Applaus.
In der anschließenden Fragerunde beantwortete die Gruppe eifrig die Fragen der Schulkinder zu ihrem Leben in Bogotá. Zum Abschluss betonte Gruppenleiter Carlos, dass es ihm wichtig sei, dass „die Leute dadraußen wissen, dass es auch noch eine andere Realität gibt.“ Alle Kinder nickten zustimmend.

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Die KinderKulturKarawane bedeutet das: gigantische und enorme Möglichkeiten.

Im Rahmen ihres FSJ-Kultur, hat Viktoria Schmid die Gruppe BIG MAMA LABORATORIO (BML) in Hamburg begleitet und alle Mitglieder des Ensembles interviewt. Nach dem Interview mit Laura Zapata, der Gründerin des Projektes, folgt heute das Interview mit Juliana Rezzano, der jüngsten Tänzerin bei BML.

Auf die Frage, was denn der glücklichste Moment in ihrem Leben gewesen sei, antwortete Juliana: „Ich erinnere mich, wir waren mit dem Flugzeug in München, meine Mama hatte mir eine Facebook-Nachricht gesendet: „Ich habe es nicht in diesem Moment gesagt, das ist ein Thema, bei dem ich nicht möchte, dass du weinst.“ Sie wollte mir sagen, dass sie stolz auf mich war und darauf, wie viel ich gekämpft habe und  keine Angst hatte, für 3 Monate so weit von zu Hause weg zu sein. Und sie hat mir gezeigt wie stolz und glücklich sie für mich war. […] „Ich werde dich sehr vermissen, wenn du solange von zu Hause weg bist, aber ich freue mich, dass du so stark gekämpft hast, in der Schule, im Tanzen“ […].

Und auf die Frage was ihr die KinderKulturKarawane bedeutet hat, meint sie am Schluss: „Die KinderKulturKarawane bedeutet das: gigantische und enorme Möglichkeiten.“
Hier geht es zum gesamten Interview.

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Gemeinsam die Freundschaft feiern

Fast zwei Wochen war Gruppe des „Kigamboni Community Centre“ aus Daressalaam zu Gast in der Gretel-Bergmann-Schule in Neuallermöhe. Die BERGEDORFER NACHRICHTEN haben 11.9.14 darüber berichtet:

Neuallermöhe. Hip-Hop-Musik dröhnt aus den Lautsprechern, mit galanten Bewegungen springen und tanzen acht Frauen und Männer über die Bühne der Gretel-Bergmann-Schule, schlagen Flickflacks und Salti: „Die Aula ist fast explodiert. So eine Begeisterung unter den Schülern habe ich selten erlebt“, sagt Tom Greiff, Lehrer an der Neuallermöher Stadtteilschule.
Die Tanz- und Akrobatik-Show der Bewegungskünstler vom „Kigamboni Community Centre“ (KCC) aus Dar es Salaam in Tansania zog die Stadtteilschüler sofort in ihren Bann. Auf Einladung der „KinderKulturKarawane“ waren die Afrikaner für eine Woche zu Gast in Neuallermöhe, um jungen Menschen eine Gelegenheit zu Begegnung und Austausch zu  ermöglichen.
Den vollständigen Artikel mit Fotos findet man hier als PDF-Datei .

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Aller Anfang macht Spaß

Liebe Welt da draußen,

ich bin Julie Frost, ein waschechtes Hamburger Deern und neu im Team der KinderKulturKarawane.
Nachdem ich meine Schule vor knapp drei Monaten beendet habe und eine Zeit lang in Indonesien rumgereist bin, möchte ich mich nun neuen Herausforderungen stellen. Da ich schon immer sehr viel Spaß an interkulturellen Austauschen hatte, habe ich schließlich am 23. August im Rahmen des „FSJ-Kultur“ bei der KinderKulturKarawane angefangen.

 

Ein Blick hinter die Kulissen

Schon während meiner ersten Tage bekomme ich die Möglichkeit hinter die Kulissen der KinderKulturKarawane zu blicken – bei einem zweiwöchigen Workshop der tansanischen Tanz- und Akrobatikgruppe KCC an der Gretel-Bergmann-Schule in Allermöhe.

Die Gruppe

Ab jetzt heißt aufstehen, Kultur zu erleben, heißt mit „Mambo“ (was geht?) begrüßt zu werden und mit „Poa“ (alles klar) zu antworten, heißt in begeisterte Kindergesichter zu schauen, heißt die Gruppe aus dem Kigamboni Community Centre zu begleiten. Und das macht Spaß!

Das Kigamboni Community Centre ist ein
Gemeindezentrum in der Großstadt Daressalam in Tansania. Mit vielen Beschäftigungsangeboten ist es ein Zufluchtsort für Kinder und Jugendliche.
Jetzt ist eine Gruppe von 7 Jungs und einem Mädchen unterwegs in Deutschland, Österreich und Slowenien um Kindern ihre Fähigkeiten in Tanz und Akrobatik näher zu bringen.

Im Akrobatikworkshop werden Pyramiden gebaut

 Der Workshop

Ich selber habe schon lange vergessen wie man ein Rad schlägt und bin froh mich hinter der Kamera verstecken zu können. Die deutschen Kinder sind da zum Glück anders und möchten am liebsten alle Kunststücke gleichzeitig lernen. Nach anfänglichem Chaos haben sich dann dennoch drei Gruppen (Akrobatik, Modern-Dance und Break-Dance) gefunden und die Trainingsphase beginnt.

Tag für Tag kann ich die Fortschritte der Kinder beobachten und sehe wie sich langsam aber sicher ein Stück aus den einzelnen Elementen zusammensetzt. Oft kommen die Kinder nach dem Training zu mir und berichten Stolz, wie sie über sich hinausgewachsen sind. Auch die tansanische Gruppe ist zufrieden und erzählt mir wie viel Spaß es ihnen macht „die Veränderungen bei den Kindern zu spüren“.

 

Gemeinschaftsgefühl

Die Gruppe probiert sich im Inlineskaten aus

Auch wenn der Workshop jeden Tag gegen Mittag endet, ist das Programm damit noch lange nicht vorbei. Gemeinsam gehen wir Nachmittags zum Beispiel noch Eisessen, versuchen ihnen zu erklären, dass man auf Inlineskatern tatsächlich auch fahren kann oder veranstalten ein gemeinsames Picknick.

Im Laufe zwei Wochen ist somit neben einer großartigen Show auch ein richtiges Gemeinschaftsgefühl entstanden. Kein Wunder also, dass zum Abschied der Schmerz groß ist und bei niemandem – weder deutschen noch tansanischen Kindern – ein Auge trocken bleibt.

Als einer der tansanischen Jungs dann zum Abschluss noch erklärt „Julie ist jetzt unsere Schwester“, macht sich ein warmes Gefühl in mir breit und ich stelle fest, dass ich jetzt richtig angekommen bin, bei der KinderKulturKarawane.

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