KinderKulturKarawane 2013 – Treme Terra

Treme Terra
Sao Paulo | Brasilien

Die Gruppe „Treme Terra“ aus Brasilien wird von Mitte August bis Ende Oktober in Europa sein. Sie starten ihre Tour in Deutschland und reisen u.a. weiter nach Bulgarien. „Treme Terra“ ist ein Projekt von „Instituto Nação“, einer brasilianischen Nichtregierungsorganisation. Die Gruppe wurde 2006 von João Nascimento und seinem Vater Dinho Nascimento in einem Viertel in Sao Paulo gegründet, das für seine starken kulturellen Traditionen bekannt ist. „Treme Terra“ setzt sich seitdem für die Anerkennung und Verbreitung der Afro-Brasilianischen Kultur ein. Die Gruppe organisiert vor allem freie künstlerische Workshops für Jugendliche zwischen 8 und 21 Jahren aus ärmeren Verhältnissen. Die besten dieser Jugendlichen werden in die Gruppe integriert und entwickeln gemeinsam Bühnenprogramme.

„Terreiro Urbano“ ist das aktuelle Stück der Gruppe.  Die Musik spielte bei der Entwicklung des Stücks eine bedeutende Rolle. Sie ist wie ein roter Faden, der jede Szene durchdringt. „Terreiro urbano“ basiert auf der symbolischen Darstellung eines xire (xire = ein traditioneller Brauch aus der Candomblé-Religion, eine Folge von Tänzen und Gesängen, die alle Orishas freudig begrüßen). Tanz, Musik, Gesang, Rap – das alles verbindet sich auf der Bühne zu einem eindrucksvollen Ritual.

http://www.youtube.com/watch?v=cFK4pmXJ_Vs

 

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Marcelos aktuelle Situation

Es ist schon einige Zeit her, dass wir uns wegen der gesundheitlichen Situation von Marcelo gemeldet haben. Aber: es gab auch außer einer endlosen Hängepartie nichts zu berichten.
Das hat sich jetzt geändert – es wird konkret.

Zu allererst: die Hilfsbereitschaft für Marcelo war ungeheuer groß. Die angesteuerten 15.000 $ sind bei weitem übertroffen worden. Hinzu kommen noch Tickets, die über „Miles & More“ finanziert werden.
Dazu gab es dann das Angebot aus Marburg, die Transplantation dort vorzunehmen. Und genau das war letztlich ein Traum für Marcelo, der von der deutschen Medizin absolut überzeugt ist und andererseits weiß, dass es in Bolivien nur wenig Erfahrungen mit Transplantationen gibt. Die Aussicht, in Marburg operiert zu werden, hat ihn wieder zuversichtlich und belastbarer gemacht. Allerdings ist es jetzt erst (Ende letzter Woche) in der Uni-Klinik konkreter geworden, wie der weitere Ablauf vonstatten gehen kann.
Zwischendurch gab es für ihn gesundheitlich bedrohliche Situationen, die er aber mit der Aussicht auf eine Behandlung in Deutschland gut überstanden hat. Auch jetzt kann es weiterhin zu Situationen kommen, in denen eventuell alle Pläne über den Haufen geschmissen werden müssen. Wir hoffen, das bleibt ihm erspart.
Da für eine Transplantation eine Vorbereitungszeit von mindestens 6 Wochen benötigt wird – wenn sie optimal koordiniert werden kann – und die Marburger Klinik bis Mitte Januar keine freien Termine mehr hat, ist jetzt in der Überlegung, dass Marcelo und sein Bruder Alex um den 11.02.2013 herum in Maburg eintreffen werden. Dieser späte Zeitpunkt ist der schon vor langer Zeit geplanten Hochzeit von Alex geschuldet, die nicht verlegt werden kann.
Sobald es dazu Neuigkeiten gibt, werden wir diese natürlich schnell veröffentlichen.

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KinderKulturKarawane 2013 – Arena y Esteras

Die Gruppe „Arena y Esteras“ aus Peru wird von Anfang Mai bis Mitte Juli in Europa sein. Gleich am Anfang ihrer Tour sind sie in Deutschland zu Gast.

Arena y Esteras
Villa El Salvador | Peru

„Arena y Esteras“ war 2011 zum ersten Mal mit der KinderKulturKarawane in Europa. Das Projekt  entstand 1992  als Zusammenschluss von Jugendlichen und KünstlerInnen, der die Lethargie der Mitmenschen beenden wollte und „für ein Recht auf Lächeln“ kämpft. Sie engagieren sich seitdem für die menschliche Entwicklung und gesellschaftliche Veränderung im permanenten Bemühen um Menschenrechte, kulturelle Identität, Gleichberechtigung der Geschlechter und Respekt vor der Schöpfung.
„Arena y Esteras“ greift auf die kreative Kraft der Menschen zurück als eine künstlerische Strategie, das Leben zu gestalten, widerständig zu bleiben und sich dabei gegenseitig zu unterstützen. Inzwischen gibt es eigenes Kulturzentrum des Projektes in Villa El Salvador.

Nach Europa kommt die Gruppe mit der beeindruckenden Zirkus-Theaterperformance MOO. Sie begeistern das Publikum mit Zirkus, Musik, Theater und Tanz und erzählen die Geschichte des Mädchens Chima. Es steht für die Kinder in Peru, für ihre Ängste, den Schmerz, aber auch für die Hoffnungen und Zukunftsideen.

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KinderKulturKarawane 2013 startet Anfang Mai

Mit einer Gruppe des „Rainbow House of Hope“ aus Kampalas Hauptstadt Uganda startet Anfang Mai die KinderKulturKarawane 2013. Nach jeweils 14 Tagen ind Slowenien und Österreich wird die Gruppe Anfang Juni dann in Deutschland zu Gast sein.

“Rainbow House of Hope” ist 2013 das erste Mal bei der KinderKulturKarawane dabei. Das Projekt arbeitet seit 1998 in der Ugandas Hauptstadt Kampala mit dem Ziel, die soziale Situation vor allem der Kinder und Jugendlichen aus armen Verhältnissen zu verbessern. Das Rainbow House ist Treffpunkt und „Aktionsraum“ für die Kinder und Jugendlichen. Hier gibt Hausaufgabenbetreuung und vor allem kreative Beschäftigung. Neben einer sehr erfolgreichen Brass-Band gibt es inzwischen intensive Theaterarbeit und HipHop.
Die jungen KünstlerInnen  aus Uganda sind zwischen 12 und 18 Jahre alt. Für die Reise nach Europa entwickelt die Gruppe eine (Forum-) Theaterperformance mit traditionellen Tänzen, Chorgesang und HipHop. Die Geschichte vom Mädchen Mirembe spiegelt Fragen nach Kinderrechten, der Stellung der Frauen und der Tradition auf der Bühne in der lebendigen Show wider.
Das Gesamtprogramm der KinderKulturKarawane  mit 7 Gruppen kann man hier einsehen.

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„MOO“ – von den Ängsten und Träumen der Kinder

“MOO” ist die aktuellste Inszenierung von Arena y Esteras. Das Stück hatte im Rahmen des FESTiCIRCO im Juli 2012 Premiere und wurde bei allen 17 Aufführungen im Rahmen des Festivals in Villa El Salvador begeistert aufgenommen. Mehr als 30 Kinder und Jugendliche waren als Schauspieler, Akrobaten, Musiker, Tänzer und Illusionisten an der fulminanten Zirkustheater-Inszenierung beteiligt

„MOO“ ist ein Ort in der Provinz Puno in Peru, der sich eigentlich „Moho“ schreibt. Es ist ein Wortspiel, zu dem das wunderbare „Momo“ von Michael Ende beigetragen hat.

„MOO“ handelt von Kindern in Peru, von deren Ängsten und schmerzhaften Erfahrungen – aber auch von ihren Träumen und Vorstellungen. Das Stück stellt letztlich die Frage, wie wir mit unseren Kindern umgehen, welche Zukunft wir Ihnen eröffnen.

In dem Stück gibt es traurige Geschichten von Kindern, aber eben auch Geschichten von Freude und Glück. So wird das Stück zum Ort von Fröhlichkeit, Weisheit und Hoffnung. Ein Gesang für das Leben.

Für die KinderKulturKarawane 2013 wird Arena y Esteras das Stück mit 7 jungen DarstellerInnen, ArtistInnen und MusikerInnen auf die Bühne bringen.

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THE FREEDOM BUS ist gestartet

Das Publikum in Faquaa

Das Publikum von Faquaa war sichtlich begeistert von der Aufführung der Crew des „The Freedom Bus“, der vom 23.09. bis 1.10.2012 durch Palästina reist.

In Faquaa, einem kleinen Ort in Palästina, hat das Ensemble des FREEDOM BUS seine erste Station gemacht. Die Bewohner des Ortes leiden sehr unter der Begrenzung der Wasserlieferung durch die Israelische Regierung. Statt der 100 Liter pro Person und Tag, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als notwendiges Minimum erachtet, stellt Israel faktisch nur 75 l Wasser pro Person und Tag bereit. Und dies auch nur in ca. 6 km Entfernung vom Ort.
Die Darsteller des FREEDOM BUS griffen u.a. dieses Thema in ihrer Open-Air-Aufführung in Faquaa am 1. Tag ihrer Reise auf. Beobachtet wurden sie dabei von Israelischen Soldaten mit Ferngläsren, die zudem fleißig fotografierten.
Der FREEDOM BUS hat für die 9-tägige Reise ein aktuelles Blog eingerichtet.

 

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„Das Geheimnis der 24. Gasse“ vom Nano Aroosak Theater

Ein Trailer zum wunderbaren Kinder-Theaterstück „Das Geheimnis der 24. Gasse. Das Stück wird noch in Bochum, DenHaag, Aschaffenburg, Marburg, Hamburg, Schwerin Radolfzell und Wien zu sehen sein.

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Zakaria Zubeidi hat Hungerstreik „ausgesetzt“

Offensichtlich zeigen im Fall Zakaria Zubeidi die internationalen Proteste Wirkung. Über 2000 internationale Unterschriften wurden an Palästinenser-Präsident Abbas übergeben, die eine Freilassung von Zakaria Zubeidi fordern. Parallel hat eine Delegation von Europaabgeordenten ihr Unverständnis in Palästina zuim Ausdruck gebracht, wie es zu den massiven Mesnchenrechtsverletzungen gegenüber Zubeidi und anderen Inhaftierten seitens der Palästinensischen Autonomiebehörde kommen kann.
Parallel haben sich einflussreiche palästinensche Personen aus Politik und dem „öffentlichen Leben“ mit Nachdruck an den Innenminster gewandt. Dieser „Nachdruck“ ist offensichtlich so deutlich gewesen, dass für kommenden Sonntag eine erneute Anhörung von Zubeidi angesetzt ist. Vorausgesetzt, er beendet den Hungerstreik.
Zakaria Zubeidi hat daraufhin den Hungerstreik sofort ausgesetzt. Die oben erwähnten Personen gehen davon aus, dass Zubeidi am Sonntag nach der Anhörung freikommen wird.

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M.U.K.A.-Project im September 2012

in der Julius-Leber-Schule in Hamburg.

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Dringende Petition an Palästinenserpräsident Abbas: Free Zakaria Zubeidi

Zakaria Zubeidi ist Mitbegründer des FREEDOM THEATRE in Jenin (Palästina) und war ein enger Freund von Juliano Mer-Khamis. Seit dem 13.5.2012 ist er in Haft der Palästinensischen Autonomiebehörde unter Bedingungen, die „Humasn Rights Watch“ als Verletzung der Menschenrechte bezeichnet. Hinzu kommt, dass es letztlich keine wirkliche Ankalge gegen Zubeidi gibt.
Seit einiger Zeit ist Zakaria im Hungerstreik, jetzt auch im Durststreik. Die Ärzte sagen, dass er das nicht mehr lange überlebt. Deshalb die Bitte, die Petition an Präsident Abbas zu unterschreiben. Hier gehts zur Petition.

Zakaria im „Freedom Theatre“

 

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