KinderKulturKarawane 2015 in Hamburg

Ein volles und tolles Programm erwartet Hamburg mit 2 Europa – Premieren
und 5 Veranstaltungen zur Bildung für nachhaltigen Entwicklung

gruppe_660x440pxAm 28.8. startet TEATRO TRONO das Herbstprogramm der KinderKulturKarawane 2015 in Hamburg. Hamburg ist so etwas wie unser „Hotspot“ in diesem Jahr mit einer Vielzahlt von Aufführungen, noch mehr Workshops und Anfang September mit einigen Veranstaltungen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung.

ARRIBA EL ALTO heißt die aktuelle Produktion. Das Stück erzählt von Ángel und Victoria, junge Menschen, die nach El Alto kommen, um ihre Träume wahr zu machen. Doch ihr Leben wird zum Albtraum. Die Industrialisierung hat El Alto verändert: Berge von Müll, Flüsse sind verpestet und ein durch Konzerne zerstörtes Stadtbild. Globalisierung und  Wachstum haben auch die Menschen geprägt: Egoismus bestimmt das Leben.
Bald finden sich die beiden in verfeindeten Lagern wieder: Victoria als Widerstandskämpferin gegen die Staats – Willkür, Ángel als Soldat, der diese Aufstände niederschlagen soll.
Ein Stück voller ernster Themen, das dank seines Humors nie die Leichtigkeit verliert.

Die Europa-Premiere dieser Inszenierung findet am 03.09. um 20 Uhr statt im BIB – Altona Nord. Der Eintritt ist frei, da die Veranstaltung im Rahmen der „Zukunftstour“ von BMZ-Minister Dr. Gerd Müller stattfinden.

Schon am nächsten Tag geht es weiter mit einem Workshop „Den Körper entkolonialisieren! Dieser Workshop wird im Rahmen der „Zukunftswerkstatt“ in der Fischauktionshalle am Fischmarkt stattfinden (13.30 – 15.00 Uhr).
Von 15.45 – 16.30 Uhr findet dann dort ein Panel mit Ivan Nogals von Teatro Trono statt: Buen Vivir oder Wachstum? ist das Thema.
Wir werden mit einem Informationsstand den ganzen Tag dort zu Gast sein mit Videos, Informationen und vor allem den Plänen für das Jahr 2016 und unsere Kampagne „creACTiv für Klimagerechtigkeit“.
Das Gesamtprogramm der ZukunftTour in Hamburg kann man hier downloaden.

TEATRO TRONO wird zudem bei STAMP vom 4. – 6.9.15 in Altona mitwirken, beim Familientag im Rathaus-Innenhof dabei sein und den „Kulturflohmarkt“ am Barmbeker „Museum der Arbeit“ künstlerisch bereichern.
Das komplette Hamburg-Programm der Gruppe findet man hier.

 

frau_geht_600x400pxM.U.K.A. – Project, Johannesburg (Südafrika) startet am 9.9.2015

Kaum hat TEATRO TRONO Hamburg verlassen, landet M.U.K.A. –  Project in Hamburg. Auch diese Gruppe war schon viele Male in unterschiedlichen Besetzungen bei der KinderKulturKarawane dabei. Sie wird in diesem Jahr das Umweltdrama „Inheritance“ auf deutschen und dänischen Bühnen  spielen. Ein Stück, das sich mit den Fragen der Klimawandels und der Klimagerechtigkeit befasst. Die Europa-Premiere ist hier gleich am 9.9.15 um 19.30 Uhr in der HAW, Campus Bergedorf.

INHERITANCE – Das ERBE
Nyambose führt mit seiner Frau und seinen Kindern ein glückliches Leben in einem südafrikanischen Dorf. Aber als er die Kredithaie nicht mehr bezahlen kann, müssen die Kinder von der Schule, er muss sich einen einträglicheren Job suchen und seine Frau verlässt ihn.
Er heuert bei einer Entsorgungsfirma an, die Wasser und Luft so sehr verseucht, dass es Proteste in der Gemeinde gibt. Als seine Tochter schließlich an Tuberkulose erkrankt, kündigt er den Job und schlägt stattdessen Brennholz für die Nachbargemeinden. Das geht so lange gut, bis es fast keine Bäume mehr gibt und die Gegend versandet. Also beginnt er, den Sand zu verkaufen. Bis bei einem Sturm Hütten zerstört werden und zwei Kinder zu Tode kommen.
Für Nyamboses Tochter, die inzwischen ihr Studium beendet hat, liegt die Ursache auf der Hand: Schuld ist der Raubbau am Ökosystem. »Ist dies das Erbe, das wir den nachfolgenden Generationen hinterlassen wollen?«, fragen sich daraufhin die Bewohner des Dorfes und entwickeln einen Plan, den sie schon bald umzusetzen beginnen …
logo-efesd2015-aeMit dem Stück wird gleichzeitig die 4. Europäische Messe zu Bildung für nachhaltige Entwicklung eröffnet. Diese Messe findet  am 10. und 11.09. in Bergedorf statt. Die KinderKulturKarawane wird dort mit einem Messestand vertreten sein. Außerdem werden wir das Projekt in einem der Panels vorstellen. Für alle die im Bereich des Globalen Lernens und der BNE aktiv sind, finden sich hier mit Sicherheit eine Reihe von spannenden Vorträgen und Projekten. Das komplette Programm kann man hier downloaden.

M.U.K.A. – Project ist dann wieder ab dem 19.09. zu Gast in Hamburg. Für eine Woche wird die Gruppe an der Schule am See und im Haus der Jugend in Steilshoop mit Aufführungen und Workshops aktiv werden. Am 20.09. wird MUKA-Project sein Musik- und Tanzprogramm bei „Weltkinderfest“ in der Wallanlagen zeigen.
Das gesamte Hamburg-Programm der Gruppe findet man hier.

 

MaitinepalMAITI NEPAL kommt am 6.10.15 nach Hamburg

Auch Maiti Nepal war schon bei der KinderKulturKarawane dabei. 2003 und 2005. Das Projekt mit Sitz in Kathmandu (Nepal) arbeit landesweit gegen Mädchenhandel und Zwangsprostitution. Dabei spielen Aufklärungskampagnen mit Straßentheater in den ärmsten Region eine ganz wichtige Rolle. Im „ARD – Weltspiegel“ am 23.8.15 gab es eine Reportage über die Arbeit des Projektes, die sehenswert ist.
Für die Mädchen, die Zuflucht bei Maiti Nepal in Kathmandu gefunden haben, spielt der Tanz eine entscheidende Rolle, wieder zu sich zu finden, Erlebtes zu verarbeiten und einfach Freude zu haben. Das Programm der Gruppe besteht aus traditionellen nepalesischen Tänzen und Bollywood-Choreographien. Bestechend ist die hohe künstlerische Qualität der Gruppe

Der genaue Plan für Hamburg wird demnächst veröffentlicht.

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M.U.K.A. – Project in Hamburg – Termine

cast_15x8cmMit zwölf Veranstaltungen und Workshops ist M.U.K.A. – Project in diesem Jahr in Hamburg zu Gast. Höhepunkte sind dabei sicherlich die EUROPA-Premiere von „Inheritance“ am 9.9.2015 in der HAW Bergedorf, die Aufführungen beim Weltkinderfest am 20.09. in den „Wallanlagen“ und natürlich der 5-tägige Workshop in der „Schule am See“ in Steilshoop.

Mi 09.09.2015  |  11.30 Uhr  | Aufführung
Schule Tegelweg, Tegelweg 104

Mi 09.09.2015  |  19.30 Uhr  | Europa-Premiere
HAW Campus Bergedorf, Ulmenliet 20

Sa 19.09.2015  |  13.00 Uhr  |  Aufführung
Stadtteilfest Steilshoop  |  Bühne vor dem Bildungszentrum

So 20.09.2015  |  13.30 Uhr  |  Aufführung
Weltkinderfest, Wallanlagen, „SportSpaß-Bühne“

So 20.09.2015  |  15.25 Uhr  |  Aufführung
Weltkinderfest, Wallanlagen, „Seebühne“

Mo 21.09.2015  |  09.00 Uhr  |  Aufführung
Schule am See, Borchertring 38

Mo 21.09.2015  |  11.00 – 15.00 Uhr  | Workshop
Schule am See, Borchertring 38

Di 22.09.2015  |  09.00 – 15.00 Uhr  | Workshop
Schule am See, Borchertring 38

Mi 23.09.2015  |  09.00 – 15.00 Uhr  | Workshop
Schule am See, Borchertring 38

Do 24.09.2015  |  09.00 – 15.00 Uhr  | Workshop
Schule am See, Borchertring 38

Fr 25.09.2015  |  09.00 – 15.00 Uhr  | Workshop
Schule am See, Borchertring 38

Fr 25.09.2015  |  19.00  |  Abschlussaufführung + Fest
Schule am See, Borchertring 38

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TEATRO TRONO in Hamburg – Termine

Fr 2gruppe_660x440px8.08.15 | 10.30 Uhr | Aufführung
Bürgerhaus Wilhelmsburg, Mengestraße 20

Sa 29.08.15 | 15.00 Uhr | Aufführung
beim Hamburger Familientag, Innenhof Hamburger Rathaus

So 30.08.15 | 12.00 Uhr | Aufführung
beim Kulturflohmarkt, beim Museum der Arbeit

Mo 31.08.15  | 8.00 bis 15.00 Uhr | Workshop
Bildungszentrum „Tor zur Welt“,
Krieterstr. 2d

Di 01.09.15   |  8.00 bis 15.00 Uhr | Workshop
Bildungszentrum „Tor zur Welt“, Krieterstr. 2d

Mi 02.09.15  |  8.00 bis 15.00 Uhr | Workshop
Bildungszentrum „Tor zur Welt“, Krieterstr. 2d

Do 03.09.15  | 8.00 bis 15.00 Uhr | Workshop
Bildungszentrum „Tor zur Welt“, Krieterstr. 2d

Do 03.09.15  | 20.00 Uhr | EUROPA-Premiere „Arriba El Alto“
BIB – Bühne im Bürgertreff Altona-Nord, Gefionstr. 3

Fr. 04.09.15  |  8.00 bis 13.00 Uhr | Workshop
Bildungszentrum „Tor zur Welt“, Krieterstr. 2d

Fr. 04.09.15  | 13.30 bis 15.00Uhr | Workshop
Fischauktionshalle, Fischmarkt im Rahmen der „ZukunftsTour“

Fr. 04.09.15  | 19.00 Uhr | Aufführung, Stage 7
Schumacherstraße/Große Bergstraße (im Rahmen von STAMP!)

Sa 05.09.15   |  11.00 bis 15.00 Uhr | Kurzinterventionen
Tagung „Eine Welt – Unsere Verantwortung“, Kath. Akademie, Herrengraben 4

Sa 05.09.15   |  ab 20.00 Uhr | Night-Parade (im Rahmen von STAMP!)

So 06.09.15   |  14.30 Uhr | Aufführung
Stage 3, Goetheplatz (im Rahmen von STAMP!)

Mo 07.09.15   |  8.00 bis 15.00 Uhr  |  Workshop
Bildungszentrum „Tor zur Welt“, Krieterstr. 2d

Di 08.09.15   |  8.00 bis 15.00 Uhr | Workshop
Bildungszentrum „Tor zur Welt“, Krieterstr. 2d

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Nachhaltige Entwicklungsziele – geht’s jetzt los?

15 Jahre lang bildeten die MDG (Millenium Development Goals) den Rahmen für Entwicklungsanstrengungen weltweit. Die MDGs zielten unter anderem darauf ab, extreme Armut und Hunger in der Welt zu bekämpfen, Mütter- und Kindersterblichkeit zu reduzieren, Gleichstellung der Geschlechter zu fördern, Grundschulbildung zu garantieren sowie HIV, Malaria und andere schwere Krankheiten zu bekämpfen. Trotz ihres Beitrags zur weltweiten Entwicklung und Erfolgen in verschiedenen Bereichen konnten zahlreiche
Entwicklungsprobleme nicht gelöst werden. Außerdem waren die Zielvorgaben zum Teil wenig ambitioniert und die MDGs blendeten mit ihrem Fokus auf soziale Entwicklung andere wichtige Bereiche aus.

Die Sustainable Development Goals (SDGs)
sdgAngesichts wachsender sozialer Ungleichheit, andauernder und zunehmender Umweltzerstörung, sich verschärfendem Klimawandel sowie den Folgen von Finanz-, Wirtschafts- und Nahrungsmittelkrisen steht die Weltgemeinschaft weiterhin vor großen und zunehmenden Herausforderungen.
Aus diesem Grund wollen die Staats- und Regierungschefs aller UN-Mitgliedsstaaten Ende September 2015 einen neuen, deutlich umfangreicheren Zielkatalog verabschieden: die Sustainable Development Goals (SDGs). Diese Ziele für nachhaltige Entwicklung werden wirtschaftliche, soziale und ökologische Fragen verbinden und damit deutlich über die MDGs hinausgehen.
Der SDG-Entwurf (englische Version !) besteht aus 17 Zielen und 169 Unterzielen. Die SDGs sollen ab 2016 bis 2030 verwirklicht werden. Sie bilden – gemeinsam mit (finanziellen) Mitteln und Umsetzungsmaßnahmen, Indikatoren zur Fortschrittsmessung sowie Überprüfungsmechanismen – die so genannte Post-2015-Agenda.

Was haben wir damit zu tun?
Die SDGs sollen bis 2030 nachhaltige Entwicklung in wirtschaftlichen, sozialen und in ökologischen Fragen befördern. Die SDGs werden – im Gegensatz zu den MDGs – für alle Länder weltweit gelten, also auch für Deutschland. Dazu sollen die SDGs in nationale Ziele übersetzt werden. Dieser wichtige Schritt steht in Deutschland jetzt an.
Die breite Zielsetzung der SDGs macht deutlich, dass ihre Umsetzung weit über die Entwicklungspolitik hinausgehen und sich durch alle Politikbereiche ziehen muss. Neben der Umsetzung der SDGs durch Deutschland kommt es auf die Umsetzung in Deutschland an. Hier ist also die nationale Politik gefragt – z. B. mit Blick auf die SDGs zu Bildung, Armut, Ungleichheit, Produktionsmustern, Gleichberechtigung oder Umweltschutz.

Veränderungen sind Aufgabe der Zivilgesellschaft
Die Umsetzung der SDGs in und durch Deutschland erfordert Veränderungen in einer ganzen Reihe von Politikbereichen. Diese Veränderungen und damit eine umfassende Umsetzung der SDGs in und durch Deutschland einzufordern, ist gemeinsame Aufgabe der Zivilgesellschaft. Deutschland ist noch lange nicht nachhaltig: Unser ökologischer Fußabdruck, unser Rohstoff- und Energieverbrauch ist viel zu hoch. Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit nehmen auch in Deutschland zu. Welche Anforderungen stellen vor diesem Hintergrund die SDGs an die deutsche Politik? Die Zivilgesellschaft ist mit ihrer kritischen Stimme ein wichtiger Garant dafür, dass die SDGs in und durch Deutschland tatsächlich umgesetzt werden.

Gleichzeitig ist die anstehende SDG-Umsetzung auch eine Chance für die deutsche Zivilgesellschaft. Ihre Arbeit etwa in der Umwelt- und Entwicklungspolitik, in der Sozial-, Bildungs-, Menschenrechts- oder Asylpolitik können mit den SDGs verknüpft werden und dadurch neue Aufmerksamkeit erhalten. Im neuen „Orientierungsrahmen Globale Entwicklung“ oder auch im UNESCO-Weltaktionsprogramm für BNE sind solche Verknüpfungen schon hergestellt.
Außerdem bietet sich die Chance, über verschiedene Sektoren und Arbeitsbereiche hinweg gemeinsam aktiv zu werden und so mehr Schlagkraft zu erzielen.

Der Text stammt weitgehend aus dem „FACTSHEET zu den SDG“ des Forum Umwelt und Entwicklung.
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Förderung der KKK in Baden-Württemberg denkbar

Szenenfoto aus dem Klimastück "Arriba El Alto" von Teatro Trono.

Szenenfoto aus dem Klimastück „Arriba El Alto“ von Teatro Trono.

Aufgemerkt in Baden-Württemberg!
Das unten beschriebene Förderprogramm kann nach unserer Einschätzung auch für Projekte mit Gruppen der KKK genutzt werden. Insbesondere die Gruppen im Rahmen unseres Projektes „creACTiv für Klimagerechtigkeit“ können damit in spannende und innovative Projekte einbezogen werden.
Die KKK war zudem 10 Jahre „Offizielles Projekt der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“, ist beim Weltaktionsprogramm dabei und im „Orientierunfsrahmen Globale Entwicklung“ als Beispiel guter Praxis beschrieben.

Es gibt in 2015 eine weitere Runde im Förderprogramm „Beispielhafter Projekte für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat eine weitere Förderrunde für das Programm „Förderung beispielhafter Projekte für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung“ gestartet. Das Förderprogramm hat die Unterstützung von gemeinnützigen Initiativen zum Ziel, die zur Bildung für nachhaltige Entwicklung einen Beitrag leisten. Damit sollen Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur aktiven Gestaltung einer ökologisch verträglichen, wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Entwicklung unter Berücksichtigung globaler Aspekte befähigt werden. Im Rahmen des Förderprogramms können einzelne Bildungsprojekte mit bis zu 20.000 Euro gefördert werden. Betreut wird das Programm vom Nachhaltigkeitsbüro der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) in Karlsruhe.     Mehr Information

Anträge bitte bis zum 16. Oktober 2015 postalisch an die
LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen
und Naturschutz Baden-Württemberg
Nachhaltigkeitsbüro
Frau Monika Schempp
Griesbachstraße 1
76185 Karlsruhe
und per E-Mail an Monika.Schempp@lubw.bwl.de einreichen. Dabei ist das Formblatt einzuhalten.

Weitere Rückfragen bitte an das Nachhaltigkeitsbüro der LUBW:
Gerd Oelsner, Tel. 0721/5600-1450, E-Mail: Gerd.Oelsner@lubw.bwl.de  oder
Monika Schempp, Tel. 0721/5600-1505, E-Mail: Monika.Schempp@lubw.bwl.de

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Uruguay: „Deutschland verhält sich unmenschlich“

images-Mai2015-jm57230975_469844205Deutschlands Bedingungen für das griechische Rettungspaket sind „unmenschlich“, sagte Jose Mujica, der ehemalige Präsident Uruguays.

Jose Mujica beschrieb den Deal zwischen Griechenland und der Europäischen Union als „brutal“ und fügte hinzu, dass die EU im Kern letzendlich „kolonialistisch“ sei.

„Was wir in Griechenland gesehen haben ist eine brutale Sache. Es ist, als ob die EU ein Protektorat oder etwas ähnliches etabliert hat“, sagte Mujica am Dienstag in einem Interview mit einem lokalen Radiosender. Der ehemalige Präsident fügte hinzu, dass diese Entscheidung der Eurogruppe ein Erbe des kolonialistischen Europa sei.

Mujica hat keine guten Worte für das Rettungspaket das Griechenland akzeptieren musste, dass von seinen Gläubigern in der EU, insbesondere von Deutschland vorgeschlagen wurde. Der Deal bedeutet für Griechenland drastische Ausgabenkürzungen und Sparmassnahmen, um die erforderlichen Darlehen von EU Gläubigern zu erhalten, nur um in der Eurozone zu verbleiben.

„Deutschland ist nicht nur das Land der Wirtschaft und der Hochtechnologie … das Deutschland von heute regiert Europa. Am Ende sind seine Entscheidungen aber unmenschlich und der Rest von Europa nickt alles ab“, sagte Mujica.

Der in Uruguay beliebte Ex-Präsident vergleicht die EU-Verhandlungstaktik gegenüber Griechenland mit den „Mercosur“ Gesprächen, eine Annäherung an ein Freihandelsabkommen mit dem Handelsblock von mehreren südamerikanischen Ländern.

Laut Mujica kämpfen die Regierungen von Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay seit über 10 Jahren für ein Handelsabkommen mit dem Europäischen Block, aber er hätte nur sehr wenig Nachsicht gezeigt.

aus: Schweiz Magazin (19.07.2015)
Foto: Vince Alongi/ Creative Commons Attribution 2.0 Generic license.

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Arena y Esteras sorgen für besondere Begegnungen

Am vergangenen Wochenende waren Arena y Esteras zu Besuch in Dahlenburg, einem kleinen Flecken im Landkreis Lüneburg. Dort waren sie als Theatergruppe in das Mini-Vanilla-Landkultur Festchen eingebunden und begeisterten Groß und Klein im Publikum.

Auch neben der Bühne wusste die peruanische Gruppe sich Freunde zu machen. Aus Dank für die tolle Unterbringung in dem Mehrgenerationenhaus „SALEM Kovahl“, entschloss sich die Gruppe spontan eine Kurzaufführung für ihre Gastgeber zu machen.
Dabei wurden alle Zuschauer mit eingebunden und lernten erste peruanische Tanzschritte.

Besonderes Highlight für die Teilnehmer von Arena y Esteras während ihrer Zeit in Dahlenburg war eine Begegnung mit den Hoftieren des Hauses – den Pferden und Ponys. An einem Nachmittag trafen sich deutsche und peruanische Jugendliche am Pferdestall, wo nach einer ausführlichen Pflegeeinheit, der Rücken der Pferde erklommen wurde. Mit hilfsbereiter Begleitung ging es dann für jeden der Peruaner zu einem kleinen Ausritt ins Gelände.

Arena y Esteras beim Landkultur Festchen

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TEATRO TRONO zeigt „Arriba El Alto“

gruppe_660x440pxMit einer „Creacion Collectiva“, einem gemeinsam entwickelten Theaterstück, kommt „Teatro Trono“ in diesem Jahr zur KinderKulturKarawane nach Europa. In „Arriba El Alto“ geht es um die Stadt und ihre Bewohner – auf 4.000m Höhe, umringt von hohen Bergen. Wir befinden uns in Ende des 20. Jahrhunderts, eine Zeit in der El Alto immer stärker wächst. Menschen aus den Minen und Menschen aus den ländlichen Regionen zieht es voller Träume auf ein besseres Leben in die Stadt. Unter ihnen Angel und Victoria, die noch Kinder sind.

senorita_600x513pxWährend Victoria als „Chola“ mit ihrem traditionellen Denken am alltäglichen Rassismus in El Alto zu scheitern droht, geht Angel – wie jeder „ordentliche junge Mann“ zum Militär.

Bevor es zum dramatischen Showdown auf den Barrikaden kommt, treten auch noch andere Bewohner der Stadt auf: ein Maurer, ein Busfahrer, Bürger, die „Volks-Justiz ausüben – und viele Kinder.

Eine ausführliche Beschreibung gibt es hier.

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Arena y Esteras in Wilhelmsburg

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Gegenseitgie Vorführungen standen zu Beginn auf dem Programm

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(M)eine Woche mit „Arena y Esteras“ in Hamburg

IMG_2084Im Rahmen meines Praktikums bei der KinderKulturKarawane durfte ich fünf Tage die Künstlergruppe „Arena y Esteras“ begleiten.

Die Profilklasse ZEBRA der Stadtteilschule Wilhelmsburg hatte das Projekt in Villa El Salvador (Peru) im letzten Jahr besucht und dort gemeinsame Workshops und Aufführungen gemacht. Der Besuch der PeruanerInnen in Wilhelmsburg passte in eine Projektwoche jungen WilehlmsburgerInnen. Zuerst haben alle 2 Tage zusammen im Naturfreundehaus in Maschen gewohnt haben, um sich wieder besser kennenzulernen.

IMG_2087Am ersten Tag habe ich mit  dem Tourbegleiter Yogi die SchülerInnen der Stadtteilschule Wilhelmsburg abgeholt und sie nach Maschen gebracht. Dort trafen die SchülerInnen auf „Arena y Esteras“ und haben einige aus der Gruppe sofort wiedererkannt, da sie ja letztes Jahr die Gruppe in Peru besucht hatten. Ich fand es total interessant zu sehen, wie sich die SchülerInnen mit der Künstlergruppe verständigen würden. Die KünstlerInnen sprechen nur Spanisch und ganz wenig Englisch. Doch das hat vielen keine Angst gemacht, im Gegenteil, die SchülerInnen sind auf die PeruanerInnen zugegangen und haben sich ausgetauscht.

IMG_2102Die PeruanerInnen haben mit allen KünstlerInnen vom Zirkus Willibald zusammen Übungen gemacht und sich gegenseitig etwas beigebracht. Es war spannend zu sehen, wie sie sich mit Händen und Füßen verständigt und gemeinsam mit den Wilhelmsburger Kids Akrobatik trainiert haben.

Interessant war auch, dass die Peruaner gemeinsam mit den Schülern sich den Küchendienst aufgeteilt haben und zusammen das Mittagessen vorbereiteten. An einem Tag gab es Pizza. Beide Gruppen hatten ganz andere Vorstellungen von der Dekoration, IMG_1317die PeruanerInnen mochten es mit sehr viel Gemüse und Salami drauf. Die Schüler aber mochten ihre Pizza mit etwas weniger Salami oder gar nicht, dafür aber mit mehr Gemüse und Käse. Beide Pizzen waren am Ende sehr lecker.

Die StadtteilschülerInnen haben am 4. Tag der Begegnung ein Stadtteildinner auf dem Stübenplatz in Wilhelmsburg veranstaltet, wo sie ein selbst gekochtes peruanisches Drei-Gänge-Menü serviert haben. In den Pausen zwischen den „Gängen“ hat „Arena y Esteras“ IMG_1291eine kleine Vorstellungen gegeben.

Natürlich wurde der Künstlergruppe auch einiges von Hamburg gezeigt und zusammen mit den Schülern wurden Ausflüge gemacht. An einem Tag waren wir auf dem „Michel“ mit ihnen und haben die Aussicht von oben genossen. Die Kirche selbst wurde uns anschließend auch gezeigt.
Zwischendurch hatten die Peruaner auch mal „Freizeit“ und haben sie in der Innenstadt verbracht oder sie haben für ihr Stück „Leyendas y Malabras“ geprobt.

IMG_2228Am letzten Tag der Projektwoche haben Arena y Esteras ihr Stück im Bürgerhaus in Wilhelmsburg aufgeführt, was wirklich sehr gut bei dem Publikum ankam. Die Künstlergruppe hat ein Stück ohne Worte aufgeführt. Trotzdem war die Geschichte gut zu verstehen. Ich fand es total toll, wie die Gruppe das Publikum mit in ihr Stück einbezogen hat.
Ich fand meine Woche mit „Arena y Esteras“ sehr schön und aufregend. Auch wenn ich kein Spanisch spreche, haben wir uns trotzdem sehr gut verstanden und hatten viel Spaß miteinander.

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