KCC auf Tour – Ein Band der Freundschaft quer durch Europa

Seit fast zwei Monaten ist die tansanische Gruppe
aus dem Kigamboni Community Centre schon in Europa unterwegs. Im Rahmen der 15. KinderKulturKarawane reisten sie durch Deutschland, Solwenien und Italien und genießen momentan österreichische Alpenluft.
Egal wo sie hinkommen, überall begeistern   sie mit ihrer Show, einer turbulenten Mischung aus Tanz, Breakdance, Schauspiel und Akrobatik, und mit ihren Workshops.

In ihrer Heimat bedeutet das Kigamboni Community Centre für die Jugendlichen ein Zufluchtsort, an dem sie sich mit ihren Freunden treffen können. Das Gemeinschaftsgefühl das sie dort aufgebaut haben, vermitteln sie nun den Kindern in ganz Europa. Auf ihrer Reise haben die Jugendlichen der Gruppe schon viele Freundschaften geschlossen, die sich wie ein Band durch Europa ziehen.

Auch in der Hansestadt Hamburg schaute die tansanische Gruppe schon zwei mal vorbei, was mir die Gelegenheit gab, die Jugendlichen besser kennenzulernen und ja – auch Freundschaften zu schließen.
Die Jungs bezeichneten mich anderen gegenüber freundschaftlich als „Mädchen für Alles“, da ich sowohl Taxifahrerin, Dollmetscherin, Gastschwester und somit auch Köchin für die Gruppe war. Dass ich eigentlich als FSJ’lerin nur ihre Workshops dokumentieren wollte, war schnell vergessen und so wurde ich ein Teil des Teams.
Dennoch (oder vielleicht deshalb?) habe ich in den vier Wochen, die ich mit der Gruppe verbracht habe, so viele Eindrücke gesammelt, dass ich daraus tatsächlich drei Beiträge verfassen konnte.

Wer Interesse hat, mehr über das Projekt, die Gruppe und den zwei-wöchigen Workshop an der Gretel-Bergmann-Schule in Allermöhe zu erfahren, kann an dieser Stelle gerne diese Dokumentation anklicken.

Wer Lust hat kleine Geschichten, wie den Geburtstag des einzigen Mädchens der Gruppe oder meine chaotischen Erfahrungen als Gastschwester zu lesen, ein kurzes Video zu sehen oder ein bisschen Swahili zu lernen, darf sich gerne mein tansanisches Denkarium (ein Ort um Erinnerungen festzuhalten) ansehen.

Und, last but not least, wer Juma noch nicht kennt, sollte sich unbedingt mein Gespräch mit dem 17-Jährigen Akrobaten durchlesen, in dem er mir seine ganz eigene Geschichte zur KinderKulturKarawane erzählt.

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