Regen und Straßenblockaden in und um La Paz

Gestern, am 17.5.13 war Tag der Anreise zum 1. Congreso Cultura Viva Comunitaria. Dieser Tag war aber für die meisten von den Kämpfen der Minenarbeiter gegen die boliviansiche Regierung überschattet. Überall gab es Demonstrationen und vor allem Straßenblockaden. Das machte eine Anreise nach La Paz nur auf vielfältigen Umwegen möglich, wie auch unsere Kollegin Teresa Majewski berichtet:
„…also hier herrscht Ausnahmhezustand, wg Streik in La Paz und Umgebung.
Es gibt Bockaden auf den Zufahrtstrassen nach la Paz, auch auf der zum/vom Flughafen. Das bedeutet, einige der Karawanen werden nicht ankommen koennen oder nur auf Umwegen und mit sehr viel Verspaetung. (…) Blockaden rundherum und Streiks in la Paz. Sie werfen staendig mit Dynamit und irgendein Gas, machen Feuer auf der Strasse oder demonstrieren. Ich selbst musste auch noch weit vor El Alto samt Gepaeck aussteigen und um die Blockade weitlaufig herumwandern, um mich dann mit 4 verschiedenen Minibussen Richtung la Paz durchzukaempfen…
Ich bin gespannt welche Ausmasse das Morgen annimmt, wo die Karawane von El Alto in die Innenstadt geplant ist.“
Die Karawanen zum Kongress aus Argentinien/Uruguay und aus Paraguay berichtetet via Facebook, dass sie die Zeit genutzt haben um auf der Straße die breite Palette ihrer Kunst zu zeigen.
Die Organisatoren des Kongresses versuchen derweil die Kommunikation den anreisenden Gästen über Twitter aufrecht zu erhalten.

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