„Arena y Esteras“ sollen wiederkommen!

Das komplette Ensemble samt der Lehrerinnen.

„Ich bin begeistert von meinen Schülerinnen und Schülern!“ Wann hört man solche Worte aus dem Mund einer Lehrerin einer Stadtteilschule?! Am Samstagabend nach der Präsentation der Arbeit von „Arena y Esteras“ mit Schülerinnen und Schülern der „Gretel-Bergmann-Stadtteilschule in Hamburg-Allermöhe wurde es genau  so in der Kampnagel-Fabrik formuliert. Und die SchülerInnen, die bei dem Projekt mitmachen konnten, gaben nach der Aufführung auch ihre Meinung dazu: „Wir wollen, dass die Gruppe wieder an unsere Schule kommt!“ Und an die Gruppe selbst gewandt: „Wir haben in den wenigen Tagen so viel von euch gelernt. Danke!“
Im Rahmen des „Kulturagenten“-Programms und in Kooperation mit dem „YoungstarFest 2013“ in der Kampnagel-Fabrik hatte „Arena y Esteras“ am 21.5. mit Schülerinnen und Schülern in Allermöhe begonnen, eine Performance zu entwickeln, die dann 10 Tage später zunächst in der Schule und am Tag danach dann in der Kampnagel-Fabrik aufgeführt werden sollte. Die Ausgangsbedingungen waren nicht die besten, weil einige der Beteiligten in den ersten Tagen wegen verschiedener Klausuren nicht dabei sein konnten. Aber auch durch die private Unterbringung bei SchülerInnen der Spanischkurse der Schule begünstigt, wuchs schnell Vertrauen untereinander und zunehmend auch das Selbstbewusstsein der beteiligten Jugendlichen aus Allermöhe. Gerade das Vertrauen untereinander war bei der entwickelten Performance von besonderer Bedeutung, denn ohne dieses Vertrauen wären manche Akrobatik-Nummern nicht denkbar gewesen.
Der Rahmen der Handlung bildete der Umweltschutz in verschiedenen Facetten, aber immer im Zusammenhang mit derTierwalt. Im Laufe der Produktion bekamen alle Beteiligten zu ihren Talenten passende Rollen. Jede/r konnte sich in der ihr/ihm eigenen Art präsentieren. Und es waren überraschendeTalente darunter! Die jungen Darsteller von „Arena y Esteras“ hatten sich weitgehend zurückgenommen. So kam eine Performance von 30 Minuten zustande, die das Publikum begeisterte. Und alle Beteiligten waren sichtlich stolz auf diesen Erfolg. Belohnt wurden alle für den Mut, ein solches Projekt zu wagen. Belohnt wurden vor allem die LehrerInnen, die quasi „ins kalte Wasser“ gesprungen waren, durch die Anerkennung und das zunehmende Interesse ihrer KollegInnen. Und am Ende des Projektes war klar: 2015 wird Arena y Esteras wieder nach Allermöhe kommen. Die Zusage der Schulleitung gibt es bereits. So sind mit diesem Projekt eine Reihe von Wünschen am Ende wahr geworden.

 

Dieser Beitrag wurde unter Arena y Esteras, Arts for social transformation, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Kulturelle Bildung, Musik, Tanz, Umwelt, Zirkus veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen