KCC-Shelter benötigt dringend Unterstützung!

Corona ist auch in Tanzania angekommen. Die Zahlen der erkrankten Menschen steigen derzeit immer mehr an und die Preise für Lebensmittel steigen ebenso. Auch dadurch wurde das KIGAMBONI COMMUNITY CENTRE in eine enorme Notlage gebracht!

Insbsondere das KCC Shelter ist davon betroffen, denn über 30 Kinder müssen täglich versorgt werden. Die Menschen, die sonst oft Lebensmittel gespendet haben, kommen nun wegen der Pandemie nicht mehr. Es fehlt im Shelter derzeit an allem: Lebensmittel (Reis, Bohnen, Maismehl, Zucker, Salz, ….) Hygienartikel wie Seife sowie UND natürlich wäre auch die Anschaffung von Mundschutz und Handschuhen wünschenswert! Hier findet ihr ein Video zur derzeitigen Situation im Shelter!

 

Jeder Cent zählt! Pamoja e.V. , der Kölner Unterstützungsverein vom KCC ist dankbar für jede Spende für das Shelter.

Spendenkonto:
Pamoja e.V.
Bank: Volksbank Köln Bonn eG
IBAN: DE20 3806 0186 4606 4760 14
BIC: GENODED1BRS
Verwendungszweck: Corona-Hilfe Shelter

Das Klima-Quiz von Culpeer4change

Quizze sind bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sehr beliebt. Die Mischung aus Wissensüberprüfung, Herausforderung und Spaß macht wohl den besonderen Reiz aus. Man kann alleine rätseln, in der Gruppe, gegeneinander, miteinander. Bei klug ersonnenen Quizzen bleibt immer etwas im Gedächtnis gespeichert. Genau diese Art von spielerischem Erkenntnisgewinn wollen wir uns bei „CulPeer for change“ zunutze machen und in die Welt der nachhaltigen Entwicklungsziele begleiten.

Jedes der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele mit den insegsamt 169 Unterzielen  bekommt bei uns sein eigenes Quiz, außerdem widmet sich eines den nachhaltigen Entwicklungszielen insgesamt. Es gibt drei verschiedene Levels: für die ExpertInnen, SchülerInnen der Oberstufe und SchülerInnen der Mittelstufe. In allen Levels ist Interessantes, Überraschendes, Neues und zum Handeln Motivierendes zu finden. Für die LehrerInnen haben wir zudem einige methodisch-didaktische Hinweise aufgeschrieben, wie man das Quiz im Unterricht einsetzen kann.

Los geht es mit dem Quiz zum SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz.

Zum Expertenquiz
Zum Quiz für SchülerInnen

KinderKulturKarawane in Zeiten von Corona-Viren

Auch bei der KinderKulturKarawane hinterlässt der Corona-Virus seine Spuren! Nicht nur, dass die Kolleg*innen fast ausschließlich im Home-Office arbeiten. Die aktuelle Situation in Deutschland, Europa und in vielen Ländern der Welt macht aktuell jede weiter Planung der KiKuKa nahezu unmöglich.

Für die KinderKulturKarawane haben wir die beiden Sommer-Gruppen (Red Nose Foundation, Jakarta und M.U.K.A.-Projekt, Johannesburg) auf das Jahr 2021 verschoben. Da in den Partnerländern unseres EU-Projektes „CulPeer4change“ die Grenzen dicht und die Schulen geschlossen sind und niemand weiß wie lange dieser Zustand bestehen bleiben wird, ist auch hier Planungsstillstand und die Arbeitg konzentriert sich auf die digitalen Medien, wie z.B. unsere e-learning Platform: https://culpeer-for-change.eu/elearning/.

Wir sind natürlich alle sehr, sehr traurig – die Kids in Südafrika und in Indonesien haben sich wahnsinng auf diese Reise gefreut (und vorbereitet!).  Aber: beide Gruppen werden dann im nächsten Jahr dabei sein – das ist versprochen.

Auch „creACTiv für Klimagerechtigkeit“ ist betroffen. Da alle Schulen geschlossen sind und man nicht einschätzen kann, ob sich diese Situation tatsächlich nach Ostern ändern wird, sind die Vorbreitungsbesuche von Arena y Esteras und den Dreamcatcher in Frage gestellt. Gleiches gilt auch für die Vorbereitungsbesuche für die Herbstgruppen für „CulPeer4change“.

Wir hoffen inständig, dass man den Virus weltweit bald in den Griff bekommt. Und dass bald wieder ein normaler (Arbeits-) Alltag möglich ist. Bis dahin steht die Zukunft der KiKuKa 2020 erstmal in den Sternen.

BLEIBT ALLE GESUND und HALTET ABSTAND

#leave no one behind!

Jetzt bewerben: FSJ Kultur bei der Kinder­Kultur­Karawane

Unsere ehemalige FSJ-lerin im Einsatz beim Finale der KinderKulturKarawane 2018. Foto: Fredrick Joseph

Du interessierst dich für Kultur, machst gerne Fotos & Videos oder schreibst Texte? Dann bewirb dich für ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur bei uns! Ab September geht es los. Das erwartet dich bei uns:

  • Die Gelegenheit zur Mitarbeit an einem internationalen Kulturprojekt 
  • Erwerb von Kenntnissen im Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Internet & Social Media
  • Teilnahme an Workshops/Veranstaltungen mit Kulturgruppen und Projektorganisation in Büroarbeit
  • Entwicklung interkultureller Kompetenz, Handlungskompetenz, Verbesserung von Sprachkompetenz und Medienkompetenz

Die volle Stellenausschreibung und Anmeldung findest du unter:
freiwilligendienste-kultur-bildung.de

Bewerben kannst du dich bis zum 30.4.2020. Wir freuen uns auf deine Bewerbung! 

Das KIGAMBONI ART FESTIVAL 2020

Vier Tage lang war das Kigamboni Community Centre Gastgeber und Organisator des Projekttreffens von CulPeer4change und der dazugehörigen internationalen Konferenz zum kulturellen Peer-Lernen mit über 100 Teilnehmerinnen aus 7 europäischen und 3 afrikanischen Ländern. Ein toller Erfolg für die Kolleg*innen des KCC, mit viel Medieninteresse in Tansania. Bis in Regierungskreise wurde der KCC wahrgenommen – und in der Folge haben schon verschiedene Gespräche über Formen der Unterstützung oder Einbindung der Arbeit des KCC stattgefunden – sowohl auf nationaler als auch auf regionaler Ebene.

Parallel zu diesem Treffen fand ein 14-tägiger kultureller Jugendaustausch zwischen Jugendlichen des KCC und Hamburger Jugendlichen aus dem „Haus 3“- Umfeld (Altona) in Kigamboni statt. Die Jugendlichen verständigten sich zu Beginn auf das „nachhaltige Entwicklungsziel 2“ (Kein Hunger) und arbeiteten mit Theater, Musik und Zirkus zu diesem Thema. Das Projekt wird ab Anfang Juni in Hamburg fortgesetzt und während des STAMP-Festivals vom 19. – 21. Juni in Altona seine Premiere zeigen.

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CulPeer for change – aus jungen Menschen Weltbürger machen

Das war ein großer Erfolg für das KIGAMBONI COMMUNITY CENTRE (KCC): über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten die Konferenz „Cultural peer learning for development education“ am 20. Februar im South Beach Resort in Dar es Salaam.

Neben den Kolleg*innen des Netzwerkes von CulPeer4change aus Bolivien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Italien, Österreich, Polen und Slowenien waren aus Tansania vor allem Lehrer*innen und Pädagog*innen dabei sowie viele Künstler*innen und Mitarbeiter aus dem Umfeld des KCC.

Alle haben den Peer-to-Peer Ansatz als wichtigen Beitrag zu informeller Bildung angenommen, und Nassoro Mkwesso konnte deutlich machen, wie unabdinglich dieser Ansatz für die zukünftige Generation ist. Seit über 10 Jahren arbeitet das KCC erfolgreich mit dieser Methode.

Die Performance die vom KCC gezeigt wurde, fand großes Interesse vor allem bei den Lehrer*innen. Einige von ihnen würden die Performance gerne in ihrer Schule zeigen, viele waren der Meinung, dass es eine gute Methode ist, um sozialkritische und problematische Themen adäquat im schulischen Zusammenhang anzusprechen.

Eine Workshoprunde und eine Paneldiskussion mit Experten aus dem Bildungssektor, die mit dem Peer-to-Peer Ansatz konform sind, rundete das ganze ab.

Zum Abschluss wurde das „Meet & Greet“ rege wahrgenommen, es wurden viele Kontakte geknüpft und es gab einen produktiven Austausch zwischen den tansanischen und den europäischen Teilnehmer*innen.

Urban Art for change

Im Rahmen des internationalen Projektes CulPeer4change kamen Anfang Februar sechs  junge Künstler aus den Bereichen Fine Arts und Urban Art/ Graffiti aus Tansania und Uganda zusammen, um gemeinsam ein Mural Artwork in Kigamboni zu erstellen.
Ausgangspunkt waren die SDG, die bei CulPeer4change, bei dem auch das Kigamboni Community Centre (KCC) aus Tansania Partner ist eine zentrale Rolle spielen. Mehr als zwei Wochen lang reflektierten die Künstler gemeinsam, was die SDG für sie bedeuten und wie sie diese für die Community sichtbar machen können.
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Die Welt, die wir uns wünschen…

„Kannst du dir vorstellen, dass die meisten Menschen noch keine Handys hatten, als deine Eltern klein waren? Die Welt hat sich rasant verändert und verändert sich immer schneller. In der Medizin haben Forscher Medikamente gegen viele Krankheiten entwickelt. Weil die Menschen genug zu essen haben und gut für ihre Gesundheit gesorgt ist, leben die Menschen bei uns und in anderen reichen Ländern länger als früher. Diese reichen Länder nennt man Industrieländer. Sie heißen so, weil viele Dinge in riesigen Mengen und mithilfe von Maschinen, also industriell erzeugt werden. In armen Regionen wie etwa Brasilien, Indien und vielen Ländern Afrikas haben die meisten Menschen deutlich weniger Geld und oft nicht einmal genug zu essen.“

So beginnt die Online-Version einer wunderbaren Broschüre des NRW-Schulministeriums zur Agenda 2030, die für die Grundschule und die ersten Klassen der weiterführenden Schulen bestens geeignet ist.
Diese Broschüre gibt es online auch in einer englischen Version.

„creACTiv für Klimagerechtigkeit“ startet ins 5. Jahr

Mit einer gut besuchten Infomations- und Fortbildungsveranstaltung startete am 5.2.2020 das inzwischen fünfte Jahr von „creACTiv für Klimagerechtigkeit“. Viele neue und auch einige bekannte Gesichter aus den Vorjahren kamen für drei Stunden zum Kick Off ins Landeinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung. Alle acht aktuell teilnehmenden Hamburger Schulen waren vertreten. Markus Hübner, BNE-Landeskoordinator an der Hamburger Schubehörde, skzzerten mit engagierten und emotionalen Worten, warum die Schulbehörde das pädagogische Konzept und die Methoden von „creACTiv für Klimagerechtigkeit“ für innovativ und wegweisend hält und deshalb unterstützt. Obwohl er auch auf die deutliche Portion Mehrarbeit hinwies, betonte er mit Nachdruck die außerordentliche Bereicherung, die alle Beteiligten vor allem durch die Begegnung mit den jungen Künstlergruppen aus dem Globalen Süden erfahren konnten.
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