Fanfare Masolo | DR Kongo

Fanfare MassoloDas „Centre des Ressources de Solidarité Artistique et Artisanale“, kurz „Espace Masolo“, wurde 2003 von drei kongolesischen Künstler*Innen gegründet. Mit dem Projekt wollen sie künstlerisches Schaffen und solidarisches Engagement miteinander verbinden. Das Zentrum betreut Straßenkinder, ehemalige Kindersoldaten und Kinder und Jugendliche, die als so genannte ‚Hexenkinder’ verstoßen wurden. Sie alle können im Espace Masolo schulische Defizite aufholen und künstlerische sowie kunsthandwerklichen Fertigkeiten erlernen. Das Projekt ermutigt die Kinder und Jugendlichen, für ihre Erfahrungen, ihre Vergangenheit und Zukunft eine künstlerische Form zu finden. Die entstandenen Theater- und Musikstücke, Bilder und Skulpturen sind oftmals Ausdruck dieser Auseinandersetzung und ein Weg, persönliche Identität und Lebensziele neu zu entwickeln. Weiterlesen…

Sosolya Undugu Dance Academy | Uganda

Die „Sosolya Undugu Dance Academy”, kurz SUDA, wurde von jungen Künstler*innen in der Nähe von Slums der ugandischen Hauptstadt Kampala gegründet. An der Akademie unterrichten professionelle Künstler*innen und Künstler mehr als 300 junge Talente in traditioneller afrikanischer Musik, Tanz und Schauspiel. Für Kinder, die in den Slums leben, organisiert SUDA darüber hinaus Bildungs- und Freizeitangebote. Weiterlesen…

STOP | Indien

Seit 1998 kämpft die Nichtregierungsorganisation STOP in Indien gegen Zwangsprostitution und Mädchenhandel. Mehr als 1.500 Mädchen konnten bislang aus Bordellen befreit werden. Mit der Befreiung beginnt die eigentliche Arbeit: Reintegration, Rückführung in die Familien oder die Entwicklung von Perspektiven für die Mädchen. Weiterlesen…

Teatro Trono | Bolivien

„El Mañana es Hoy – Die Zukunft beginnt heute“. Unter diesem Motto hat sich „Teatro Trono“ vor mehr als 25 Jahren zusammengefunden. Die Beteiligten wollten nicht mehr auf Veränderungen warten, sondern diese selbst in die Hand nehmen.

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Verde Vida | Brasilien

VERDE VIDA, Crato | Brasilien

Verde Vida wurde vom Maler und Sozialarbeiter Marcos Xenofonte mit Unterstützung des Aktionskreises Pater Beda 1994 gegründet. Das Projekt ist im bergigen Hinterland Brasiliens gelegen, dem Sertao. Es will Kindern und Jugendlichen aus entrechteten Landarbeiterfamilien den Weg in eine bessere Zukunft ermöglichen. Weiterlesen…

Kayeye | Kolumbien

„Kayeye“ ist ein Kollektiv junger Künstler*innen, das 2007 in Cazuca, einem Stadtteil im Süden von Bogotá, gegründet wurde. Zunächst machte die Gruppe traditionelle Straßenmusik. Inzwischen hat sich das Projekt der afro-kolumbianischen Kultur verschrieben und entwickelt Produktionen, in denen neben der Musik auch Tanz und Theater eine Rolle spielen. Bis heute finanzieren Kayeye einige junge Künster*innen, inzwischen konnten sie einige Kooperationspartner finden und ihre Arbeit auf weitere Stadtteile ausdehnen. Weiterlesen…

Hintergrund zur Hathi-Show

Bihar und die Elefanten

Bihar war früher Indiens „Elefantenstaat“ (so wurde er genannt). Viel Dschungel, und viele Elefanten. Die Elefanten waren auch ein wichtiger Teil der Kultur – die Menschen lebten eng mit ihnen zusammen und nutzten sie als Lastträger und Arbeitskräfte. Es gibt den Beruf des Elefantenführers (Mahut), der mit den Elefanten kommunzieren kann, sich um sie kümmert und mit ihnen lebt. Er schläft tatsächlich auch bei ihnen. Wenn Inder einen lebenden Elefanten sehen, freuen sie sich riesig – nicht nur die Kinder. Wenn man selbst so einem majestätischen Tier Auge in Auge gegenübersteht und von einem ganz besonderen Gefühl erfasst wird, versteht man auch warum. In Indien ist der Elefant ein Glückssymbol. Ganesha, der Gott mit Elefantenkopf, steht für das Glück. Weiterlesen…

Tiempos Nuevo Teatro

A

Der Zugang zu Kultur ist ein Grundrecht, und künstlerisch – kreativer Ausdruck ist ein notwendiger Baustein für die emotionale und ganzheitliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Zudem ist dies auch in den Kinderrechten festgeschrieben.

Deshalb nutzt TNT die Kunst als Werkzeug der sozialen Verän1.2derung zu einer gerechten und gleichberechtigten Gesellschaft und für die Anerkennung von Diversität und Respekt vor den fundamentalen Rechten aller Menschen. Weiterlesen…

Tete Adehyemma Dance Theatre

Das Tete Adehyemma Dance Theatre

Tete Adehyemma heißt wörtlich übersetzt so viel wie „ehemalige Nachfahren der königlichen Stück der Gruppe aus GhanaFamilie“. Das „Tete Adehyemma Dance Theatre“ entstand 1996 in einem Community Youth Centre in Maamobi, einem Vorort von Accra, der Hauptstadt Ghanas. Entstanden ist dieses Community Centre 1990 in einem Pilotprojekt der „National Commission on Culture“, das von Frank Sam mit aufgebaut wurde. Ziel des Pilotprojektes war zum einen, die ghanaische Tradition des Trommelns und Tanzens vor allem bei Jugendlichen zu wahren. Zum anderen ging es in dem Pilotprogramm darum, auf die sozio-kulturellen Bedürfnisse von Jugendlichen vor allem in den ärmsten Stadtteilen einzugehen. Weiterlesen…