8.285 glückliche Menschen mehr in Deutschland!

Die letzten beiden Wochen waren im Büro der KinderKulturKarawane davon geprägt, 8285 Briefe mit Anschreiben und dem neuen Leporello der KinderKulturKarawane 2017 für den Versand mit der Post fertigzumachen. Inzwischen müssten alle 8.285 Leporellos angekommen sein.
Damit startet auch die Hauptbuchungszeit für die Gruppen aus Kolumbien und der Demokratischen Republik Kongo (Frühjahr) und Bolivien, Brasilien, Uganda und Indien (Herbst).
Buchungen sind per Email (teresa.majewski@kinderkulturkarawane.de) oder telefonisch unter +49 40 39900413 (Mo,Mi,Fr) möglich.

Klimawandel in Bolivien: Keine Wasserschlacht bei Karneval

Die seit Langem anhaltende Dürre in Bolivien trifft nun auch die Karnevalsfeiern im Land. Die beiden größten Städte Boliviens, La Paz und Cochabamba, haben die traditionellen Wasserschlachten beim diesjährigen Karneval Ende Februar verboten. Grund: Der Andenstaat leidet unter der schlimmsten Trockenheit seit 30 Jahren. Weiterlesen…

Fanfare Masolo | DR Kongo

Fanfare MassoloDas „Centre des Ressources de Solidarité Artistique et Artisanale“, kurz „Espace Masolo“, wurde 2003 von drei kongolesischen Künstler*Innen gegründet. Mit dem Projekt wollen sie künstlerisches Schaffen und solidarisches Engagement miteinander verbinden. Das Zentrum betreut Straßenkinder, ehemalige Kindersoldaten und Kinder und Jugendliche, die als so genannte ‚Hexenkinder’ verstoßen wurden. Sie alle können im Espace Masolo schulische Defizite aufholen und künstlerische sowie kunsthandwerklichen Fertigkeiten erlernen. Das Projekt ermutigt die Kinder und Jugendlichen, für ihre Erfahrungen, ihre Vergangenheit und Zukunft eine künstlerische Form zu finden. Die entstandenen Theater- und Musikstücke, Bilder und Skulpturen sind oftmals Ausdruck dieser Auseinandersetzung und ein Weg, persönliche Identität und Lebensziele neu zu entwickeln. Weiterlesen…

Sosolya Undugu Dance Academy | Uganda

Die „Sosolya Undugu Dance Academy”, kurz SUDA, wurde von jungen Künstler*innen in der Nähe von Slums der ugandischen Hauptstadt Kampala gegründet. An der Akademie unterrichten professionelle Künstler*innen und Künstler mehr als 300 junge Talente in traditioneller afrikanischer Musik, Tanz und Schauspiel. Für Kinder, die in den Slums leben, organisiert SUDA darüber hinaus Bildungs- und Freizeitangebote. Weiterlesen…

STOP | Indien

Seit 1998 kämpft die Nichtregierungsorganisation STOP in Indien gegen Zwangsprostitution und Mädchenhandel. Mehr als 1.500 Mädchen konnten bislang aus Bordellen befreit werden. Mit der Befreiung beginnt die eigentliche Arbeit: Reintegration, Rückführung in die Familien oder die Entwicklung von Perspektiven für die Mädchen. Weiterlesen…

Teatro Trono | Bolivien

„El Mañana es Hoy – Die Zukunft beginnt heute“. Unter diesem Motto hat sich „Teatro Trono“ vor mehr als 25 Jahren zusammengefunden. Die Beteiligten wollten nicht mehr auf Veränderungen warten, sondern diese selbst in die Hand nehmen.

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Verde Vida | Brasilien

VERDE VIDA, Crato | Brasilien

Verde Vida wurde vom Maler und Sozialarbeiter Marcos Xenofonte mit Unterstützung des Aktionskreises Pater Beda 1994 gegründet. Das Projekt ist im bergigen Hinterland Brasiliens gelegen, dem Sertao. Es will Kindern und Jugendlichen aus entrechteten Landarbeiterfamilien den Weg in eine bessere Zukunft ermöglichen. Weiterlesen…

Kayeye | Kolumbien

„Kayeye“ ist ein Kollektiv junger Künstler*innen, das 2007 in Cazuca, einem Stadtteil im Süden von Bogotá, gegründet wurde. Zunächst machte die Gruppe traditionelle Straßenmusik. Inzwischen hat sich das Projekt der afro-kolumbianischen Kultur verschrieben und entwickelt Produktionen, in denen neben der Musik auch Tanz und Theater eine Rolle spielen. Bis heute finanzieren Kayeye einige junge Künster*innen, inzwischen konnten sie einige Kooperationspartner finden und ihre Arbeit auf weitere Stadtteile ausdehnen. Weiterlesen…

Hintergrund zur Hathi-Show

Bihar und die Elefanten

Bihar war früher Indiens „Elefantenstaat“ (so wurde er genannt). Viel Dschungel, und viele Elefanten. Die Elefanten waren auch ein wichtiger Teil der Kultur – die Menschen lebten eng mit ihnen zusammen und nutzten sie als Lastträger und Arbeitskräfte. Es gibt den Beruf des Elefantenführers (Mahut), der mit den Elefanten kommunzieren kann, sich um sie kümmert und mit ihnen lebt. Er schläft tatsächlich auch bei ihnen. Wenn Inder einen lebenden Elefanten sehen, freuen sie sich riesig – nicht nur die Kinder. Wenn man selbst so einem majestätischen Tier Auge in Auge gegenübersteht und von einem ganz besonderen Gefühl erfasst wird, versteht man auch warum. In Indien ist der Elefant ein Glückssymbol. Ganesha, der Gott mit Elefantenkopf, steht für das Glück. Weiterlesen…